Donnersbergkreis Resolution soll Radweg-Bau beschleunigen

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Der Winnweilerer VG-Rat fordert das Land auf, schnellstmöglich den Lückenschluss des Radweges entlang der L 401 zwischen Lohnsfeld und Wartenberg-Rohrbach herzustellen – unabhängig von der noch offenen Trassenführung. Eine gleichlautende Resolution hatten zuvor bereits die Ortsgemeinderäte von Wartenberg-Rohrbach und Lohnsfeld beschlossen und an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Demnach ist die Verbandsgemeinde Winnweiler bereit, alle Maßnahmen zu unterstützen, die zur zügigen Umsetzung dieses Lückenschlusses erforderlich sind. Bislang waren es hauptsächlich Bürger aus Lohnsfeld, die sich für den Bau des Radweg-Abschnitts einsetzen (wir berichteten mehrfach). Sie hatten wiederholt ihr Unverständnis geäußert, weshalb dieses kurze Stück zwischen der Pulvermühle und dem Ortseingang von Lohnsfeld bis heute nicht hergestellt ist. Denn damit wäre ein durchgängiger Rad- und Gehweg von Kaiserslautern bis Winnweiler geschaffen. Bislang hatte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) die Ablehnung des Projekts auf einer Länge von rund 800 Metern damit begründet, dass zwischen dem Weg und der Fahrbahn kein Sicherheitsstreifen vorhanden wäre und auch nicht angelegt werden könnte. Ein solcher sei aber zwingend notwendig, so die Straßenplaner. Demgegenüber hatten die Bewohner der beiden beteiligten Gemeinden immer wieder darauf verwiesen, dass es in der Region viele Radwege gebe, die ebenfalls unmittelbar an die Fahrbahn angegliedert seien. Der bereits bestehende Teil des Radwegs von Wartenberg-Rohrbach zur Pulvermühle war beim Bau der A 63 von Mainz nach Kaiserslautern angelegt worden. Damals war auch die ehemalige Bundesstraße 40 zur Landesstraße abgestuft worden. Der Radweg war nie weitergeführt worden – zum Teil auch wegen der topografischen Verhältnisse. Direkt neben der – von der Pulvermühle Richtung Ortseingang Lohnsfeld – abschüssigen Straße und der Leitplanke befindet sich eine Böschung, deren Anfüllen viel Geld gekostet hätte. Eine Interessengruppe (IG), die sich die Ausweisung eines Rad- und Gehwegs auf die Fahnen geschrieben hatte, schlug eine geringfügige Verlegung der beiden Fahrbahnen nach Westen vor – der damit gewonnene Platz reiche für den gewünschten Weg aus, so die IG. Dieser sei zum einen notwendig, um die Anbindung des Raums Lohnsfeld/Winnweiler an die Kaiserslauterer Region herzustellen, betonte Bürgermeister Rudolf Jacob (CDU) im VG-Rat etwa mit Blick auf Rad- oder Wandertouristen. Zudem gewährleiste ein Lückenschluss die Erreichbarkeit des Grundzentrums Winnweiler mit seinen Einrichtungen wie Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen, Schwimmbad und Verwaltung. Da alle bisherigen Vorstöße – ob von Kommunen oder Bürgern - bei den zuständigen Stellen nicht gefruchtet haben, sehen die VG Winnweiler sowie die Ortsgemeinden Lohnsfeld und Wartenberg-Rohrbach nur noch den Weg über eine Resolution. Diese hat der VG-Rat einstimmig beschlossen und wird von Jacob über Landrat Winfried Werner der Landesregierung vorgelegt. |llw

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