Höringen
Radwegeplanung macht Probleme
Der Donnersbergkreis erstellt derzeit ein Radwegekonzept über die gesamte Fläche. Die Pläne für eine Anbindung der Gemeinde Höringen stießen im Rat aber auf Protest, weil die Gemarkung Höringen offenbar gar nicht oder nur unwesentlich davon tangiert wird. Es werde keine Anbindung von Gehrweiler aus geben und auch nicht aus Richtung Otterberg, sagte Ortsbürgermeisterin Brigitte Enders.
Wird Gemarkung überhaupt berührt?
Das Konzept des Kreises sieht vor, dass der geplante Radweg von Höringen aus an der Landesstraße Richtung Otterberg unmittelbar vor dem Messersbacherhof beginnen und über den Wirtschaftsweg bis nach Potzbach gehen wird. Von dort führt er über weitere Wirtschaftswege über die Lohnsfelder Gemarkung bis nach Winnweiler. Nur ein relativ kurzes Stück liege auf Höringer Gemarkung, sagte Enders. Ratsmitglied Klaus Busch ist sogar der Auffassung, dass die Höringer Gemarkung überhaupt nicht tangiert wird. Der Radweg beginne in der Otterberger Gemarkung und gehe dann in die Gemarkung Potzbach über. Die Ratsmitglieder forderten stattdessen eine Anbindung der Ortslage zu Beginn des Radweges. Hier müsse der Landkreis nach einer vertretbaren Lösung suchen.
„Zweckmäßige Lösung“ gefordert
Aus dem Kreis der Zuhörer kam die Frage, weshalb man nicht die Wirtschaftswege vor der Haustür nutzte. Denn unmittelbar am Ortsrand beginne ein Wirtschaftsweg, der nach Potzbach viel kürzer sei. Es sei unverständlich, dass man einen Weg ausgesucht habe, der in der Gemarkung Otterberg liege. Die Ratsmitglieder gaben zwar die Zustimmung zur Erstellung einer Vorplanung und Machbarkeitsstudie, sie forderten jedoch eine zweckmäßige Lösung, die auch die Lücke zwischen dem Ortsrand und dem Beginn des Radweges in Richtung Winnweiler schließe.