Fussball
Rüssingen erwartet „schweres Spiel“ in Fußgönheim
TuS-Trainer Akgün Yalcin warnt aber direkt vor überzogenen Erwartungen: „Das wird ein ganz schweres Spiel, vielleicht noch schwieriger als gegen die Spitzenmannschaft aus Marienborn. Der Gegner hat noch keine Punkte und wird alles daran setzen, dies im Heimspiel zu ändern. Da müssen wir mit allem dagegenhalten.“
Zudem klagt der Trainer über Personalprobleme. Das Spitzenspiel vom vergangenen Wochenende hat seinen Tribut gefordert. Alex Monteiro und Kevin Bourreau, die beiden starken Innenverteidiger, mussten in der Schlussphase, wegen einer Roten Karte beziehungsweise Verletzung vom Platz und fehlen deswegen in Fußgönheim. Adäquater Ersatz steht nicht bereit. „Wir müssen jetzt einige interne Umbesetzungen vornehmen, um eine funktionierende Mannschaft auf den Platz zu bringen“, sieht sich Yalcin zu personellen Rochaden gezwungen. Weil auch die zweite Mannschaft zeitgleich in Göllheim spielt, wird das sicher keine einfache Aufgabe.
Nichtsdestotrotz ist das Vorhaben klar. Rüssingen möchte weiter in der Erfolgsspur bleiben und den bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter Zeiskam nicht aus den Augen verlieren.
Gegner Fußgönheim, der beim Abbruch der Vorsaison Platz fünf belegte, hat bisher erst drei Saisonspiele absolviert und drei Mal knapp verloren. Unter den Gegnern waren die Spitzenteams von Basara Mainz und Gau-Odernheim. Von daher sollte der TuS gewarnt sein. In der Verbandsligahistorie haben beide Teams bisher acht Mal die Klingen gekreuzt. Nur das allererste Aufeinandertreffen 2014 konnte der ASV für sich entscheiden. Danach gab es vier Siege für den TuS und drei Unentschieden. Es gibt also durchaus Grund, optimistisch in die Vorderpfalz zu fahren.