Donnersbergkreis Praktika möglich

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Bei der Ingenieurgesellschaft Rockenhausen (igr) sind Praktika das ganze Jahr über möglich und erwünscht. Das hat igr-Mitarbeiterin Anna Haar acht „Job-aktiv“-Schülern bei ihrem Besuch in dem Ausbildungsbetrieb mitgeteilt. Zwei Teilnehmer haben sich daraufhin spontan für ein Praktikum beworben.

Werner Andres, der das Unternehmen zusammen mit Hubert Bruch im Jahr 1986 gegründet hat, gab den Schülern der IGS Rockenhausen sowie der Realschulen plus in Winnweiler und Kirchheimbolanden einen Überblick über die Firma. Diese beschäftigt aktuell 50 Mitarbeiter in Rockenhausen, weltweit sind es über 80. Darunter sind acht Auszubildende, die den Beruf des Bauzeichners erlernen, sowie einen Absolventen eines dualen Studiums. Am 1. Juli feiert die igr ihr 30-jähriges Bestehen. Andres stellte ferner die vielseitigen Arbeitsbereiche des Betriebs vor. Das Spektrum reicht von der Kanalsanierung und Siedlungswasserwirtschaft über Straßenbau, Flughafen- und Bauleitplanung bis hin zu Umwelt, Energie und Bauüberwachung. Dazu nannte der Geschäftsführer den interessierten Zuhörern Beispiele von Projekten aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Die igr ist in mehr als 25 Ländern tätig - zwischenzeitlich wurden Büros in Zagreb (Kroatien), Tivat (Montenegro) und Batumi (Georgien) gegründet. Weiterhin erfuhren die Schüler, dass die Lehre zum Bauzeichner drei Jahre dauert. Dazu zählt der Besuch der Berufsschule in Kaiserslautern. Bis heute hat die igr etwa 100 junge Menschen ausgebildet. Andres wies mit Nachdruck darauf hin, dass Bauzeichner nach Abschluss ihrer Ausbildung Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten nutzen sollten, zum Beispiel in Form eines dualen Studiums oder durch den Besuch von Fachschulen. Im Anschluss haben Mitarbeiter der Firma igr den Schülern Beispiele aus der Praxis. So zeigte Sascha Schmidt unter Einbeziehung der Teilnehmer das Vorgehen bei einer Schachtinspektion und erklärte Grundlagen der Kanalsanierung. Florian Herrmann erläuterte Beispiele zur Siedlungswasserwirtschaft, Shkodran Rexhaj demonstrierte anhand von Flächennutzungsplänen und Bebauungsplänen Auszüge aus dem Fachbereich Bauleitplanung, Umwelt und Energie. Anna Haar beschrieb das Vorgehen beim Straßenbau. Sie informierte unter anderem darüber, dass Fahrsicherheit und Entwässerung bei der Planung zu berücksichtigen sind. Die Diskussion am Ende der von Anna Haar organisierten Veranstaltung war Beleg dafür, dass die Schüler an diesem Vormittag viel gelernt hatten. Doris Andres dankte den Organisatoren und der Gruppe für ihr Kommen sowie die rege Mitarbeit. (red)

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