Donnersbergkreis Planung kann losgehen

Blick über die Weiherwiesen Richtung Alsenbrück.
Blick über die Weiherwiesen Richtung Alsenbrück.

In Winnweiler soll die Alsenz auf dem Gelände der sogenannten Weiherwiesen renaturiert werden. In Sachen Planung können bald konkrete Schritte eingeleitet werden. Das teilte Bürgermeister Rudolf Jacob dem Verbandsgemeinderat in dessen jüngster Sitzung mit.

Derzeit tritt die Alsenz entlang der Bahnhofstraße bei Regen immer wieder über die Ufer. Das liegt daran, dass der Bach vom Durchlass unter der B 48 bis zum Parkplatz am Bahnhof begradigt und teilweise versiegelt ist. Um diese Überschwemmungen zu verhindern, gibt es bereits seit Jahren Überlegungen, die Alsenz an dieser Stelle zu renaturieren. Das Gelände ist unter dem Namen „Weiherwiesen“ bekannt, denn tatsächlich gab es dort früher einmal einen großen Woog, der von der Alsenz durchflossen wurde. Nach der Trockenlegung des Woogs im 18. Jahrhundert floss der Bach in Schleifen, auch Mäander genannt, durch die an dieser Stelle entstandenen Wiesen. Später wurde er dann begradigt. Diese Begradigung soll jetzt wieder rückgängig gemacht werden. Die Umsetzung scheiterte in der Vergangenheit an der Grundstücksfrage. Wie Orts- und Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob dem VG-Rat erläuterte, haben entsprechende Bemühungen in jüngster Zeit dazu geführt, dass die Eigentümer jetzt bereit sind, Grundstücke vom Lorenz-Steinbrückner-Weg bis zur B 48 zu verkaufen oder gegen andere Flächen zu tauschen. Andere Grundstücke gehören bereits der Ortsgemeinde und werden von ihr für die Maßnahme zur Verfügung gestellt. Wie Jacob weiter mitteilte, werden sowohl der Grunderwerb als auch Planung und Umsetzung mit einem Zuschuss in Höhe von 90 Prozent aus Mitteln der Wasserwirtschaftsverwaltung gefördert. Die Verwaltung habe nun von Planungsbüros entsprechende Honorarofferten für die Planung angefordert. Sobald diese bei der VG eingegangen seien, könne über die Vergabe des Planungsauftrags entschieden werden, sagte Jacob.

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