Donnersbergkreis Personalsituation weiter angespannt

WINNWEILER. Die Verbandsliga-Rückrunde beginnt zwar erst am nächsten Wochenende, doch der ASV Winnweiler muss schon diese Woche ran. Auf dem Plan steht morgen um 15.30 Uhr das Nachholspiel gegen Fortuna Mombach auf dem Kunstrasenplatz am Rauhen Weg.
Hatte ASV-Trainer Jürgen Giehl die leise Hoffnung, dass sich durch die lange Winterpause die angespannte Personalsituation etwas entspannt, so musste er sich leider eines Besseren belehren lassen. Für die Partie gegen den Tabellenachten muss er auf sieben Stammkräfte verzichten. Fabian Schmitt und Waldemar Schneider sind wegen ihrer Roten Karten aus dem letzten Spiel vor der Winterpause für ein Spiel gesperrt. Luka Karch, Hendrik Schwab, Pascal Hertel, Sascha Ahrens und Waldemar Maurer sind verletzt, Yannick Orschiedt steht in der Prüfungsphase seines Studiums. Einziger Lichtblick, mit Lukas Dreger konnte der ASV in der Winterpause einen erfahrenen Neuzugang gewinnen (DIE RHEINPFALZ berichtete). Ob der Defensivspezialist in der Abwehr oder im Mittelfeld aufläuft, war sich Giehl noch nicht sicher. Für den im Abstiegskampf steckenden ASV also alles andere als gute Voraussetzungen zum Start ins neue Jahr. „Wir haben einige Punkte zu wenig auf unserem Konto, die wir leichtfertig hergegeben haben“, blickt Jürgen Giehl zurück. Exemplarisch nimmt er dabei das letzte Spiel im vergangenen Jahr, wo man eine 2:1-Führung gegen den monatelang sieglosen VfR Kandel gab. Auch das Hinrundenspiel in Mombach (2:3-Niederlage) passt in diese Reihe: „Da haben wir uns, vorsichtig ausgedrückt, nicht gut angestellt.“ Trotz der Widrigkeiten will der ASV einen guten Start hinlegen und könnte mit einem Sieg die potenziellen Abstiegsplätze verlassen. (bsl)