Kirchheimbolanden RHEINPFALZ Plus Artikel Oktobermarkt: Nur halb so viele Besucher wie erhofft

Kein Anstehen an den Kochtöpfen: Die Suppe wurde diesmal an die Tische gebracht.
Kein Anstehen an den Kochtöpfen: Die Suppe wurde diesmal an die Tische gebracht.

Diejenigen, die gekommen waren, freuten sich riesig darüber, dass trotz Corona etwas geboten wurde. Allein: Es hätten aus Sicht der Veranstalter ein paar Besucher mehr sein dürfen bei diesem ganz speziellen Oktobermarkt am Sonntag.

Für die Suppenlative auf dem Römerplatz hatte sich Pro Kibo eigens ein Konzept einfallen lassen, um möglichst viele Gäste in den Genuss der diesmal drei verschiedenen Suppenspezialitäten kommen zu lassen. Die 750 Suppenbons, die gleichzeitig Eintrittstickets zum Platz waren, hätten im Vorverkauf schon weg gehen sollen – ganz so wie erhofft lief’s aber am Ende nicht. Nur für etwa die Hälfte der Karten fanden sich Käufer. Dementsprechend lösten die Organisatoren die drei vorgesehenen Zeitfenster – für jeweils 250 Besucher – kurzerhand auf, sodass die Gäste auch länger sitzen bleiben, ihre Suppe(n) genießen und Entertainer Kalli Koppold lauschen konnten. Die Besucher hätten sich übrigens vorbildlich an das Hygienekonzept des Tages gehalten, schilderte Jürgen Heck von Pro Kibo.

Am Ende etwa 300 Liter

Allerdings seien die Besucherzahlen der abgespeckten Version des Oktobermarkts nicht mit denen der Vorjahre vergleichbar, sagte Heck. Und das nicht nur auf dem Römerplatz: „In der gesamten Stadt war es noch nie so leer am Oktobermarkt.“ Dennoch sei es die richtige Entscheidung gewesen, den Markt mit verkaufsoffenem Sonntag nicht ausfallen zu lassen. Diese Rückmeldung habe er auch überwiegend vom Einzelhandel erhalten sowie von den Budenbetreibern, die diesmal nicht im Herrengarten konzentriert, sondern in der Stadt verteilt standen. „Die Geschäftsleute sind froh, dass sich was tut – aber hatten sich mehr Resonanz erhofft.“

Obwohl bei der Suppenlative diesmal nur 500 statt der sonst üblichen 700 bis 800 Liter zubereitet worden waren, ging am Ende nicht alles weg. An die 200 Liter dürften am Abend noch übrig gewesen sein, schätzte Heck. Allerdings hätten etliche Besucher im Laufe des Tages angekündigt, zum Abschluss noch größere Mengen mit nach Hause zu nehmen. Und auch für die vielen ehrenamtlichen Helfer bleibe genug übrig, sagte Heck. Um die Hygienevorschriften umzusetzen, seien einige Leute mehr im Einsatz gewesen als bei den bisherigen Veranstaltungen. Stadtbürgermeister Marc Muchow unterstrich, wie positiv die Aktion für die Stadt sei, und sagte am Sonntagmittag eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für den diesjährigen Oktobermarkt durch die Stadt zu.

Für bis zu 256 Menschen gleichzeitig war der Römerplatz zugelassen.
Für bis zu 256 Menschen gleichzeitig war der Römerplatz zugelassen.
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