Donnersbergkreis Nicht nur gesangliche Glanzpunkte

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„Lausche dem Frühling“: Mit dem Lied, das als Motto des Abends auserkoren war, hat der Frauenchor der Sängervereinigung Winnweiler am Samstag das Konzert im gut besuchten Festhaus eröffnet. Ein weiteres Frühlingslied wurde zwar in den folgenden Stunden nicht dargeboten – dafür aber ein bunt gemischtes, abwechslungsreiches Programm, das durch instrumentale Einlagen zusätzliche Glanzpunkte setzte.

Die Sängerinnen setzten unter der bewährten Leitung von Petra Lieberich ihren Auftritt mit „A world of peace and harmony“ beschwingt und gekonnt fort, ehe sie dem Publikum treffend „Have a nice day“ wünschten. Ein Saxophonquintett, gebildet aus Musikern des örtlichen Musikvereins, brillierte im Anschluss mit mehreren weltbekannten Weisen wie beispielsweise „Raindrops keep falling on my head“, bevor der Männerchor (Leitung Jens Illichmann) mit „Spanish eyes“ und „Funiculi – Funicula“ altbekannte Melodien stimmkräftig vortrug. Karin Füssel bewies mit „Funkenregen“, wie meisterlich sie das Akkordeonspiel beherrscht. Dies gelang ihr auch bei einem weiteren Zwischenspiel mit „Flick-Flack“, was mit viel Beifall sowie einer geforderten – und auch gewährten – Zugabe honoriert worden ist. Viel Vergnügen bereitete den Zuhörern auch der gemischte Chor Tonika (Leitung Petra Lieberich) – sowohl mit seinem begleitenden Gegacker zum Klassiker „Ich wollt ich wär ein Huhn“ als auch beim lebhaften, mit Saxophon- und Schlagzeug-Unterstützung rhythmisch vorgetragenen „Boogie-Woogie“. Dabei ist es dem Chor gelungen, das für Instrumente ausgelegte Musikstück gesanglich ansprechend zu interpretieren. Erneut der Frauenchor gefiel nach der Pause mit „Irgendwo auf der Welt“ und „Es war so schön mit dir“. Mit den Oldies „La paloma“, „Swannee ribber“ und „Ein Freund, ein guter Freund“ zog auch der Männerchor das Publikum ein weiteres Mal in seinen Bann. „The Banana Boat Song“, „The pink panther“ und die „Tritsch Tratsch Polka“: alles bekannte Melodien, die das Saxophonquintett in beeindruckender Weise und Perfektion dargeboten hat. Für den frenetischen Beifall bedankte sich das Ensemble mit „New York, New York“. Viel Gefühl und Hingabe legte der Chor Tonika in die Welthits „My way“, „Sailing“ und den Abba-Song „Thank you for the music“ – großer Applaus war den Sängerinnen und Sängern gewiss. Den Abschluss und gesanglichen Höhepunkt bildete der gemeinsame Auftritt der drei Chöre, für die kaum genügend Platz auf der Festhaus-Bühne war. Das zusammen gesungene „Über sieben Brücken musst du gehn“ sorgte mit seiner Klangfülle für Gänsehaut-Atmosphäre und Beifallsstürme. Logische Folge: eine Zugabe in Form des ebenfalls vom Gesamtchor harmonisch vorgetragenen Udo-Jürgens-Songs „Ihr von morgen“. Werner Lacmann, erster Vorsitzender der Sängervereinigung, hatte eingangs die Besucher begrüßt, die zu seiner Freude trotz guten Wetters und des parallel stattfindenden DFB-Pokal-Endspiels recht zahlreich erschienen waren. Nach dem Konzert dankte Lacmann allen mitwirkenden, besonders aber den Personen, die den Abend instrumental bereichert hatten. Neben Karin Füssel (Akkordeon) waren dies die Saxophonisten Patrick Schwehm, Nicolas Geminn, Michaela Cronauer, Inga Beilmann und Joel Jung sowie Erec Thorn, der mit seinem Schlagzeug verschiedene Liedvorträge dezent rythmisch unterstützt hatte. (red)

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