Göllheim Neujahrsempfang: Optimistisch in die Zukunft, aber Kritik an destruktiven Nörgeleien
Gute Stimmung und Ausblicke auf 2026 gab es beim Göllheimer Neujahrsempfang am Sonntagabend, der musikalisch von Beiträgen des Musikvereins und des Chors „Spirit in Motion“ umrahmt wurde. Sowohl Ortschef Dieter Hartmüller als auch Verbandsbürgermeister Steffen Antweiler zeigten sich zufrieden mit der – vor allem finanziellen – Situation ihrer Kommunen, kritisierten aber die allgemeine Stimmung im Land: Destruktive Nörgeleien und permanentes Schlechtreden sei „Gift für unsere Demokratie“, sagte Hartmüller.
In Göllheim will man sich auch 2026 auf die Entwicklung des Ortskerns konzentrieren – Hartmüller nannte etwa die Neugestaltung des Spielplatzes am Neuen Marktplatz und die Umgestaltung der dortigen Brunnenanlage sowie den neuen Zugang ins Haus Uhl. Antweiler verwies auf den ausgeglichenen Haushalt der VG – und das seit 2017, weshalb es möglich gewesen sei, die Umlage auf 40 Punkte zu senken. Auch die Haushalte der Ortsgemeinden hätten sich von ihrer hohen Verschuldung erholt und könnten jetzt wieder gestalterische Akzente setzen. Als wichtigste Vorhaben für 2026 nannte Antweiler die energetische Sanierung der Hans-Appel-Halle, die Erweiterung der Grundschule und die Verbesserung des touristischen Angebots in der VG.