Winnweiler Neuer Kommandowagen für die Feuerwehr
In der Sitzung im Januar hatte der VG-Rat die Entscheidung vertagt, da sich eine Mehrheit der Räte dafür ausgesprochen hatte, erneut zu prüfen, ob das Leasen eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs günstiger sein könnte als ein Kauf. Das ist nicht der Fall: Die Feuerwehr wird nun doch einen Audi Q5 zum Preis von knapp 54.000 Euro kaufen. Dafür erhält die VG vom Land 12.000 Euro Zuschuss.
Durch die Verzögerung kostet das Kommandofahrzeug nun 1000 Euro mehr. Hätte sich der VG-Rat gleich auf die vorgeschlagene Lösung verständigt, wäre das Fahrzeug etwas günstiger zu haben gewesen – mittlerweile hat der Hersteller nämlich die Preise erhöht.
Auch über Benziner wurde diskutiert
Wieder drehte sich die Debatte darum, ob die Feuerwehr mit einem Hybrid-Fahrzeug oder einem Elektromobil nicht besser aufgestellt wäre. Mit einer mehrseitigen Tabelle, die 23 Fahrzeuge mit unterschiedlichsten Antriebsarten verglich, konnten Bürgermeister Rudolf Jacob (CDU) und der Wehrleiter der VG, Christian Füllert, der Ratsmehrheit belegen, dass es letztlich am günstigsten und zukunftssichersten sei, den Audi mit Verbrennungsmotor zu beschaffen.
Breit debattiert wurde sogar, ob nicht ein Benziner besser für die Feuerwehr sei. Das Argument, dass die Feuerwehr für den Betrieb all ihrer Motoren und Aggregate Dieselkraftstoff nutzt, um deren Einsatz überall und jederzeit zu ermöglichen, zählte bei dieser Diskussion wenig. Letztlich wurde mit einer Mehrheit von elf Stimmen zunächst die Anschaffung eines Hybrid-Fahrzeugs verworfen und mit der gleichen Stimmenanzahl der Kauf des Diesel-Kommandofahrzeugs bewilligt.