Tischtennis RHEINPFALZ Plus Artikel Nach Verbandsbeschluss: Wer steigt auf, wer ab?

Björn Schläfer und die TTF Rockenhausen haben mit Auf- und Abstieg in der Bezirksoberliga nichts mehr zu tun.
Björn Schläfer und die TTF Rockenhausen haben mit Auf- und Abstieg in der Bezirksoberliga nichts mehr zu tun.

Hintergrund: Der Pfälzische Tischtennisverband reduziert seine Herren- und Damenligen wegen der Corona-Pandemie auf eine Einfachrunde, verzichtet also auf Rückspiele. In der Nordpfalz stehen daher mehrere Auf- und Absteiger schon fest.

Einfachrunde heißt das Rezept, das sich der Pfälzische Tischtennisverband (PTTV) überlegt hat und damit einen anderen Weg geht als der Deutsche Tischtennisbund, der in seinen Spielklassen ganz normal mit Hin- und Rückrunde spielt. Auch die Relegationsspiele werden in dieser Saison entsprechend nicht stattfinden. „Die Spiele der Rückrunde 21/22 können aus terminlichen Gründen nicht mehr ausgetragen werden“, teilt PTTV-Präsident Heiner Kronemayer in einem Schreiben an die Vereine mit. Als Zusatz: „Nach Wettkampfordnung M 9.3 finden keine Relegationsspiele statt“, was bedeutet, dass derjenige, der einen Relegationsplatz belegt, in der höherklassigen Spielklasse spielen darf.

Ein Beispiel: Belegt eine Mannschaft den Abstiegsrelegationsplatz in der Bezirksliga, spielt sie auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga. Steht ein Klub auf dem Aufstiegsrelegationsplatz in der Bezirksliga, erwirbt er damit automatisch das Aufstiegsrecht für die Bezirksoberliga. Auch der Pokalwettbewerb im Aktiven- und Nachwuchsbereich wird neu terminiert und gespielt. Anders in den Nachwuchsspielklassen, hier will der PTTV, dass eine vollständige Saison mit zwei Halbserien gespielt wird. Ebenso sollen die Individualveranstaltungen stattfinden, je nach Hallenverfügbarkeit aber neu terminiert werden.

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TTF-Damen bleiben in der Ersten Pfalzliga

Die Damen der TTF Rockenhausen in der bereits beendeten Ersten Pfalzliga haben mit dem sechsten Tabellenrang den Klassenerhalt gesichert. Ohnehin ist, da noch mehrere Plätze in der Liga frei sind, zu erwarten, dass selbst Schlusslicht TTC Oppau die Klasse hält. Der SV Alsenbrück-Langmeil belegt eine Spielklasse darunter, in der Zweiten Pfalzliga West, den dritten Rang, kann noch vom TTC Höhfröschen überholt werden – wird aber jedenfalls auch im kommenden Jahr in dieser Liga aufschlagen. In der beendeten Zweiten Pfalzliga Ost hat die TSG Zellertal II die Klasse als Siebter gehalten.

Bei den Herren ist der TTC Winnweiler derzeit hervorragender Vierter in der Ersten Pfalzliga. Eine Liga nach oben geht es für den Liganeuling nicht mehr. Bei noch einem ausstehenden Spiel ist der Abstand zum Tabellenzweiten TTV Mutterstadt zu groß. Eine Spielklasse darunter, in der Zweiten Pfalzliga West, spielt die zweite Garde aus Winnweiler und belegt einen starken sechsten Rang, hat auch bereits alle Partien absolviert. Zwar kann Winnweiler noch auf den achten Rang, den Abstiegsrelegationsplatz abrutschen, ein Abstieg ist aber nicht mehr möglich. Ligaschlusslicht mit 1:15 Punkten und definitiv abgestiegen ist der ASV Höringen, der in seinem abschließenden Saisonspiel aber noch dem TTC Kreimbach-Kaulbach die Meisterfete vermiesen kann.

TuS Gerbach unangefochten Erster

Im gesicherten Mittelfeld liegen die TTF Rockenhausen derzeit in der Bezirksoberliga Westpfalz Nord, weder Auf- noch Abstieg sind möglich – in der Abschlusstabelle wird das Team zwischen Platz vier und sieben rangieren.

Der TuS Gerbach ist in der Bezirksliga Westpfalz Nord das Maß aller Dinge, weist derzeit 16:0 Punkte auf und ist nicht mehr vom ersten Rang zu verdrängen. Der TTC Börrstadt, momentan auf Rang vier, hat keine Chance mehr aufzusteigen.

In der Bezirksklasse Ost sind die TTF Rockenhausen II auf Vizemeisterkurs, aber auch der Meistertitel ist noch möglich. Jedenfalls hat der Klub beste Karten aufzusteigen, während für den TuS Gerbach II die Saison bereits beendet ist und er mit 11:7 Punkten die Liga nicht mehr wechseln wird. Der TTC Winnweiler III steht im gesicherten Mittelfeld, während der TTC Schönborn auf dem Relegationsrang acht den Klassenerhalt schon in der Tasche hat.

Aufstieg noch möglich

In der Kreisliga Ost-Süd belegen die TTF Rockenhausen III momentan den zweiten Rang. Der Aufstiegstraum kann aber noch platzen, wenn der TV Alsenborn II sein abschließendes Saisonspiel gegen Schlusslicht TV Wartenberg-Rohrbach deutlich gewinnt und deren Spieledifferenz bei Punktgleichheit dann gegenüber Rockenhausen besser ist. Wartenberg-Rohrbach indes ist bislang punktlos und Tabellenletzter. Der ASV Höringen II belegt Rang drei, kann von Alsenborn aber noch verdrängt werden. Der TTC Schönborn II wird Vorletzter werden, kann sich aber bei einer auf acht Teams zusammengeschrumpften Liga ebenfalls Chancen auf den Klassenverbleib ausrechnen. Der TTC Börrstadt II steht auf Rang fünf.

In der Kreisklasse A Ost-Süd belegt Börrstadt III den ersten, Höringen III den dritten Rang. Letzterer steht bei noch einem ausstehenden Spiel auch zum Saisonende auf einem Aufstiegsrang, während Gerbach III und der TV Wartenberg-Rohrbach II im Mittelfeld landen.

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