Donnersbergkreis Mutmaßliche Bergstadt- Einbrecher geschnappt

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Nachzuweisen sind ihnen bislang ein Einbruch Anfang Februar in der Rockenhausener Bergstadt und zwei Einbrüche sowie ein Versuch Mitte März in Münchweiler – doch vieles deutet darauf hin, dass drei 16- und 17-jährige Jugendliche aus dem Grenzgebiet der Landkreise Donnersberg, Kaiserslautern und Kusel für weitere, seit vorigem Dezember vorzugsweise in der Bergstadt verübte Einbrüche verantwortlich sind. Das hat Winfried Grunert, Leiter der Polizeiinspektion Rockenhausen, gestern auf Anfrage der RHEINPFALZ mitgeteilt.

Die mutmaßlichen Täter aus dem westlichen Donnersbergkreis, dem östlichen Kreis Kusel und dem Kreis Kaiserslautern sind Ende März im Zusammenhang mit einem Wohnhaus-einbruch im Rhein-Pfalz-Kreis erwischt worden. Der Wohnungsinhaber hatte sie auf frischer Tat ertappt – die Einbrecher sind geflüchtet, bei der folgenden Fahndung wurden sie aber von der Polizei festgenommen. Zum Tatort waren sie per Zug gereist, Einbruchswerkzeuge sind bei ihnen sichergestellt worden. Wegen ihres jugendlichen Alters und weil zunächst keine Beweise für weitere Straftaten vorlagen, haben die Beamten sie nach ersten Überprüfungen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die anschließenden Vernehmungen, die Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut und dessen zum Teil bereits erfolgte Identifizierung durch Geschädigte belegen laut Grunert mittlerweile, dass auf das Konto des Trios – wenn auch in wechselnder Besetzung – zumindest die eingangs genannten Fälle gehen. Ob sie auch weitere Einbrüche in Rockenhausen – acht hatte die Polizei seit vorigen Dezember in der Bergstadt registriert – oder andernorts begangen haben, soll nun die weitere Untersuchung der an den Tatorten festgestellten Spuren und des Diebesgutes ergeben. Wie berichtet, hatten es die Einbrecher vorwiegend auf Bargeld, Schmuck und Laptops abgesehen – alles leicht zu transportierende Beute. Grunert zufolge gibt es konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die Täter Teile des Diebesgutes bereits verkauft haben. Wegen der noch vorhandenen Gegenstände werde die Polizei die Geschädigten kontaktieren, damit diese gegebenenfalls die Objekte als gestohlen identifizieren können. Es gebe nicht allein wegen des versuchten Einbruchs im Raum Ludwigshafen Hinweise darauf, dass die Tatverdächtigen auch außerhalb der Donnersberger Region aktiv gewesen sind, so Grunert: Beweise liegen für weitere Taten in der Stadt und im Kreis Kaiserslautern sowie im Kreis Kusel vor. Daher werden die Ermittlungen zentral von der Kriminalpolizei Kaiserslautern mit Unterstützung der jeweils örtlich zuständigen Polizeiinspektion geführt. Dies werde aber vermutlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. (kra)

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