Donnersbergkreis Mit Kampfgeist zum Triumph

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Zellertal. Als großer Kampf begann es, als Gala-Auftritt endete es. Überraschend einseitig. Eine bombastische Leistung, die die TSG Zellertal so in dieser Saison noch nicht bieten konnte, sicherte ihr genau zum richtigen Zeitpunkt die Klasse: Das klare 9:3 über die punktgleiche DJK Limburgerhof II ließ die TSG am letzten Spieltag der Bezirksliga auf den rettenden Zug aufspringen. Im Absturz besann sich der Aufsteiger. Diese Moral-Leistung war spitze!

Kampfgeist. Der war am Samstag der Schlüssel zum Klassenerhalt. Und eine Motivation, wie sie in Zellertaler Reihen selten herrschte. „So hätte ich mir das die ganze Runde über gewünscht. Ich war überrascht, dass wir so gut gekämpft haben“, bilanzierte Nummer zwei Walter Fromkorth. Zum ersten Mal holte die TSG drei Auftaktdoppel: In zweien davon lag sie sogar jeweils mit 1:2 zurück, drehte beide aber noch. Dann nahm der Zellertaler Sturm seinen Lauf. Einzig das vordere DJK-Paarkreuz mit Steffen Reh und Jochen Kronemayer, das alle drei Gast-Punkte einsackte, leistete noch Gegenwehr. „Es ist gekommen, wie wir es uns vorgenommen haben“, sagte Fromkorth. „In der Mitte und hinten waren wir gut.“ Der Platz in der Bezirksliga ist verteidigt, die DJK nach unten gestürzt. Dank einer Vorstellung, wie sie die Zellertaler öfter zeigen müssten. Müller/Fromkorth, Portz/Stüber, Fischer/Peter, Müller, Portz (2), Stüber, Fischer, Peter – 10. Der SVA macht sich schon mal warm. Während der letzten Spieltage kommt er so richtig auf Touren – wichtig, steht am 10. Mai die Aufstiegsrelegation gegen die TTA KASch Vinningen an. Zur Krönung des starken Schlussspurts musste jetzt der Achte aus Miesenbach die Segel streichen. Niclas Bauer und Günter Jochim verloren ein Doppel, Bauer kurz vor dem Zieleinlauf sein Einzel gegen Ralph May mit 1:3. Die 2. Pfalzliga winkt. „Nun heißt es für uns natürlich, noch voll im Trainingssaft zu bleiben“, appelliert Mannschaftsführer Carsten Giehl an seine Jungs. Verstecken muss sich der SVA nicht: Gleich zwei seiner Spieler (Giehl und Ralf Erbeldinger) landeten unter den ersten Zehn der Liga. Eine Bank. Theisinger/Kolbin, Erbeldinger/Giehl, Kolbin (2), Erbeldinger (2), Giehl, Jochim, Theisinger – 2. Betrachtet man die letzten sechs Partien, wäre der TTC Winnweiler heißester Kandidat auf den Titel. Nun dauert die Saison nicht nur sechs, sondern 22 Spiele. Heißt: Hätte das Team um Kapitän Gunter Franck vom ersten Aufschlag an derart aufgespielt, wäre es durchgerannt. „Insgesamt gesehen können wir mit dem Platz nicht zufrieden sein. Es wäre möglich gewesen, ganz vorne mitzuspielen“, sagt Franck. Tat der Klub aber nicht: Eine Reihe von Ausfällen stoppte ihn, wochenlang war der Absteiger sogar Letzter. Jetzt legte er den fünften Sieg in Serie hin – dank einer ausgezeichneten Form gegen nur fünf Brückener. In die nächste Spielzeit geht Winnweiler nun als Top-Favorit: Carsten Wiegand kehrt aus der 2. Rheinland-Liga vom VfL Kreuznach/Rüdesheim zurück zum TTC. Müller/Böttger, Brunn/Franck, Haag, Franck (2), Müller, Böttger, Geißler, Müller/Böttger – 7. Rolf Binovec sah den letzten Bezirksliga-Auftritt „noch mal als logische Fortsetzung einer verkorksten Runde“. Als Tabellenletzter, sieglos seit dem 16. November 2013, muss sein TTC den Gang ins Unterhaus antreten. Das stand bereits vor Wochen fest – weil die Börrstadter von einer Menge Verletzungen geplagt wurden, weil sie nicht an ihre Top-Form anknüpften, weil es einfach Runden gibt, in denen nichts geht. Die Konzentration kann nun voll und ganz der nächsten Saison gelten. „Da müssen wir uns jetzt auch nicht mehr schämen“, so Binovec. Einen ordentlichen Abschied verpatzte sein Sextett: Gegen den Drittletzten Hochspeyer lief es, wie in den Monaten zuvor auch – schlecht. Zwar holte der TTC zwei Doppel. In den Einzeln ging er aber fast leer aus. Binovec: „Wir müssen schauen, dass es nächstes Jahr nach oben geht. Auf so eine Runde wie dieses Mal hab’ ich keine Lust mehr.“ Klare Worte. Henzig/Fromkorth, Binovec/Gruter, Binovec, Henzig – 12. (ppp)

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