Donnersbergkreis Mit flinken Füßen durch den Ortskern
WINNWEILER. Engagierte Nachwuchssportler und zum Teil spannende Zieleinläufe: Zur Eröffnung des Winnweilerer Oktobermarktes stand am Samstagnachmittag zunächst der Sport im Mittelpunkt. Knapp 50 Kinder in mehreren Altersklassen gaben beim Oktobermarktlauf des Turnvereins Winnweiler Gas.
Den Auftakt machten die jüngsten Teilnehmer der Jahrgänge 2011 und jünger. In die Schule gehen sie zwar noch nicht – den Weg durch Winnweilers Ortskern kannten sie aber schon. Moderator Hendrik Schrejer stellte die Läufer vor und übergab das Kommando an Günther Lieser. Kaum schlug dieser die Starterklappe zusammen, begaben sich die Läufer auf die 400-Meter-Strecke. In der ersten Gruppe waren sechs Kinder am Start. Hier setzte sich Samuel Orschiedt gleich auf den ersten Metern an die Spitze. Seinem Gesichtsausdruck war zu entnehmen, dass er diesen Lauf unbedingt gewinnen wollte. Tatsächlich setzte er sich durch – mit einem Vorsprung von exakt sieben Sekunden auf Likan Cona-Schielmann. Bei den Mädchen des Jahrgangs 2009 hatte sich Anne Nothof schnell von der Konkurrenz abgesetzt und bis zur ersten Abzweigung einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen. Im Ziel hatte sie einen Vorsprung von 35 Sekunden auf Liara Essen. Nicht immer war der Vorsprung so deutlich – schon gar nicht bei den Jahrgängen 2008 und älter, die jeweils zwei 400-Meter-Runden laufen mussten. So gewann Viktor Agu bei den Jungen des Jahrgangs 2005, Ben Schauseil folgte mit einem Rückstand von 3,3 Sekunden. Knapp war auch der Einlauf bei den Mädchen der Jahrgänge 2007. Hier gewann Maria Abdullah, die im Ziel 4,3 Sekunden vor Mia Wendt lag. Sogar internationale Konkurrenz gab es in Winnweiler. Dafür sorgten die Geschwister Franck aus der Schweiz, die zu Besuch in Winnweiler waren. Lydia Franck belegte bei den Mädchen des Jahrgangs 2006 den zweiten Platz – wie ihr Bruder Florian in der gleichen Altersklasse bei den Jungen. So manch junger Starter wurde beim Lauf von älteren Geschwistern begleitet. Entlang der Strecke feuerten Freunde und Familienmitglieder die Kinder kräftig an. Die Zeit wurde per Scanner über einen in die Startnummer eingearbeiteten Chip erfasst, bevor die Starter im Ziel von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. Turnvereinsvorsitzender Tobias Wendt würdigte bei der Siegerehrung die Leistungen der jungen Läufer – und war damit nicht alleine. „Toll gemacht“, lobte etwa eine Mutter ihre Tochter, die sich über eine Urkunde und eine Medaille freute. |llw