Donnersbergkreis Lob für die „Königin der Herzen“

Inga Storck und Ortsbürgermeisterin Marion Baumrucker umrahmt von den Weinrittern.
Inga Storck und Ortsbürgermeisterin Marion Baumrucker umrahmt von den Weinrittern.

Vor rund zwei Monaten wurde Inga Storck aus Einselthum im Neustadter Saalbau zur Deutschen Weinprinzessin gekürt und mit Glockengeläut und großem Hallo noch in der Nacht in ihrem Heimatort empfangen. Jetzt haben der Donnersbergkreis, die Verbandsgemeinde Göllheim sowie die Ortsgemeinde Einselthum ihr im Einselthumer Bürgerhaus einen offiziellen Empfang bereitet.

Rund zweihundert Gäste, darunter Vertreter von Kommunalpolitik, Landwirtschaft und Weinbau sowie viele Bürgerinnen und Bürger, ebenso Freunde und die Familie von Inga Storck, waren gekommen, um Ingas Erfolg zu würdigen. Ebenso dabei: die Zellertaler Weinprinzessin Alicia Bescher mit ihrer Hofdame Michelle Leber. Dazu kredenzten die fünf Einselthumer Weingüter Bescher, Müller, Stutzmann, Weller und Bayer ihre Erzeugnisse. Im Dorf ist Inga als „Bläädche-Määdche“ allseits bekannt, denn sie trug lange Zeit mit Mama Neli die Angebotsheftchen der Supermärkte aus. Als Deutsche Weinprinzessin dagegen ist sie ständig in der Welt unterwegs – gerade kam sie aus Vietnam zurück – und muss in ihrem Amtsjahr noch viele Termine im In- und Ausland wahrnehmen. Mit Trompetenklängen von Peter Massalski und Christian Reissinger wurde sie empfangen und zog mit den Einselthumer Weinrittern ins festlich geschmückte Bürgerhaus ein. Herzlich begrüßt wurde sie von Ortsbürgermeisterin Marion Baumrucker, die voll des Lobes war und stolz ist, im Zellertal, dem „I-Tüpfelchen der Weinstraße“, eine Deutsche Weinprinzessin zu haben. Der Jakob-Scheller-Chor, verstärkt durch Sängerinnen und Sänger aus Winnweiler und Gehrweiler (Leitung: Gudrun Scherrer), eröffnete den festlichen Teil mit Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“, begleitet von Florian Jurzitza am Klavier und Sebastian Galwas mit der Geige. Anschließend folgte ein Lied aus der Heimat, „Oh du mein Zellertal“ – schließlich begann Inga ihren Aufstieg als Zellertaler Weinprinzessin. Mit „Ein König ist der Wein“ setzte der stimmgewaltige Chor noch einen drauf, was mit viel Applaus belohnt wurde. „Wir sind Deutsche Weinprinzessin“, stellte Verbandsbürgermeister Steffen Antweiler im Gespräch mit Inga fest, was von den Gästen mit viel Applaus bestätigt wurde. Der gesamten Region werde durch sie viel Aufmerksamkeit und Ehre zuteil. Die so Geehrte erzählte von ihrem Besuch in Vietnam mit Funktionären der Europäischen Handelskammer, der sehr spannend gewesen sei. Als nächstes werde sie alle deutschen Weinanbaugebiete bereisen. Ihr Arbeitgeber, das Weingut Darting in Bad Dürkheim, sei bezüglich der vielen Termine sehr großzügig. Auch Landrat Rainer Guth zeigte sich stolz auf seine „Königin der Herzen“. Er zeigte bei der Laudatio in einer Bildpräsentation den Werdegang von Inga und lobte sie in den höchsten Tönen. Schließlich hatte er sie schon oft dabei, wenn er als Landrat unterwegs war, wie in München im vergangenen Jahr, ebenso in Speyer, Hamburg und Düsseldorf. Er ließ auch die Wahl in Neustadt Revue passieren, wo sie mit Charme und Schlagfertigkeit gepunktet habe. Eine Lobesrede hielt auch der Göllheimer Altbürgermeister und Weinritter Hans Appel. Wo gäbe es das noch, dass gleich drei Mädels aus einem Ort es geschafft hätten, Pfälzische Weinköniginnen zu werden – und eine sogar Deutsche Weinprinzessin, fragte er. Der festliche Empfang wurde von Sebastian Galwas (Geige) und Florian Jurzitza (Klavier) abgerundet. Weitere Grußworte gab es vom Präsidenten des Pfälzischen Weinbauverbandes, Reinhold Hörner, dem Präsidenten des Pfälzischen Bauern- und Winzerverbandes Süd, Eberhard Hartelt, dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Norbert Schindler sowie von Hans-Jürgen Didier von der FWG Einselthum und Neli Storck von der Weinrast Mölsheim, bevor die Musikfreunde Einselthum mit unterhaltsamen Stücken zum gemütlichen Teil überleiteten. Dank ging noch an die Landfrauen, die für das leibliche Wohl sorgten.

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