Donnersbergkreis Leserbrief:

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Als Zuhörer verfolgte ich die VG-Ratssitzung in Dielkirchen. Hier ging es unter anderem um eine vorgeschlagene Satzungsänderung, die den Bezug von Sitzungsgeld regelt. Wie in Ihrem Bericht ausgeführt, kam es hierbei zu einer hitzigen Debatte, in deren Verlauf das Fraktionsmitglied der SPD, Norbert Ritzmann, die Meinung vertrat: „Wir wollen dem Bürger nicht in den Geldbeutel greifen.“ Jetzt frage ich mich: Wer greift denn dem Bürger in den Geldbeutel? Wer ist denn verantwortlich dafür, dass im Zuge der wiederkehrenden Beiträge Grundstücke (bebaut oder unbebaut) mit 20 Prozent (was ein veränderbarer Hebel ist) belastet werden? Im Einzelfall bedeutet dies nämlich, dass sich die Rechnung für Wasser und Abwasser verdoppelt! Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

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