Donnersbergkreis Lange gehegter Wunsch geht in Erfüllung

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Schon in den 1980er Jahren wurde darüber gesprochen, nun zeugen Bagger, Container oder Radlader davon, dass es bald losgeht: die Rede ist vom Bau eines Rad- und Gehweges zwischen Winnweiler und Imsbach. Wie der Landesbetrieb Mobilität in Worms auf Nachfrage der RHEINPFALZ mitteilt, sollen die Arbeiten am Montag, 29. August, beginnen. Diese sind mit einer Sperrung der Kreisstraße 4 verbunden.

Die Länge des Weges beträgt rund 1,5 Kilometer. Davon werden im Bereich der Einmündung Kreisstraße 4/Landesstraße 392 etwa 300 Meter als kombinierter Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg in drei Meter Breite errichtet. Die überwiegende Strecke ist als Geh- und Radweg 2,50 Meter breit, berichtet Martin Schafft, der stellvertretende Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Worms. „Der Weg beginnt in Imsbach am Feuerwehrgerätehaus. Dort wird der Bordstein abgesenkt und der Radfahrer kann auf die Fahrbahn wechseln. In Winnweiler endet der Weg an der Zufahrt zum Neubaugebiet Hopfengärten. Dort kann der Radfahrer im Einmündungsbereich auf die Zufahrt wechseln und dann auf die Fahrbahn der K 4 einfädeln“, so Schafft. Für die Bauarbeiten wird ab dem 29. August die Kreisstraße voll gesperrt. Eine Umleitung führt von Winnweiler über die Bundesstraße 48 und Landesstraße 401 nach Langmeil und von dort über die L 392 nach Imsbach. „Wir starten mit dem Erdaushub, anschließend wird der Oberbau für den Weg hergestellt“, berichtet der stellvertretende LBM-Dienststellenleiter. Zudem werde eine Telefonleitung verlegt. Der Weg wird asphaltiert sein. Läuft alles glatt, können Radfahrer und Fußgänger diesen ab Ende Oktober benutzen. Dann sollen auch die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 450.000 Euro. 75 Prozent davon trägt der Kreis, 23 Prozent das Land und zwei Prozent die Gemeinde Winnweiler. „Für die Imsbacher, die seit Jahr und Tag für den Radweg kämpfen, ist das eine wesentliche Geschichte“, hatte der Winnweilerer Orts- und Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob bereits gegenüber der RHEINPFALZ betont. Der neue Weg gilt auch als wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz des Landes Rheinland-Pfalz. Er hat für das Mainzer Ministeriums des Innern, für Sport und Infrastruktur die Funktion einer großräumigen Verbindung zwischen dem Alsenz-Radweg zwischen Alsenborn und Bad Münster am Stein-Ebernburg sowie dem „Zellertal-Radweg“ zwischen Marnheim und Worms. |ssl

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