Donnersbergkreis La Ola und Humba Täterä

WINNWEILER. Die Kreisliga dominiert, viel Lob von den Trainern der Konkurrenz geerntet und am Ende mit 14 Punkten Abstand Meister geworden. Den D-Junioren des ASV Winnweiler gelang nach dem Abstieg im letzten Jahr der direkte Wiederaufstieg in die Landesliga, der höchsten Liga ihrer Altersklasse. Zum Saisonabschluss hat der ASV-Nachwuchs am Samstag sein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SG Olsbrücken/Niederkirchen/Heiligenmoschel mit 4:2 gewonnen.
Abpfiff. Schnell noch die Meisterschaftsshirts übergestülpt und die Urkunde eines Vertreters des Südwestdeutschen Fußballverbandes abgegriffen. Die Titelsause konnte beginnen. „La Ola“ mit Eltern, Verantwortlichen, Spielern anderer Jugendteams sowie der Ersten Herrenmannschaft im Fanblock am Rauhen Weg. Mittelfeldspieler Lauro Mayer stimmte „Humba Täterä“ an. Dann die obligatorische Bierdusche für Coach Franz Mayer. „Schön zu erleben was hier heute los ist. Da geht einem das Herz auf“, betonte der Trainer euphorisch. Seine Jungs bezwangen kurze Zeit vorher ihren schärfsten Verfolger, wenn man bei 14 Punkten Vorsprung überhaupt davon sprechen kann, mit 4:2. Justin Kihm und Leandro Kempf waren jeweils zweimal erfolgreich. Torhüter Mica Pfeiffer hielt seine Farben zwischenzeitlich im Spiel. 26 Spiele, 23 Siege, nur zwei Niederlagen. Das Torverhältnis von 109:27 spricht Bände. Schon Mitte Mai, durch einen grandiosen 5:4 Sieg über die von Ex-FCK-Profi Thomas Riedl trainierte Mannschaft Soccafive Kaiserslautern II, brachte der ASV die Meisterschaft unter Dach und Fach. „Nach dem Betriebsunfall letztes Jahr, dem Abstieg aus der Landesliga, war das Ziel ganz klar, wieder aufzusteigen“, erklärte Mayer, der die heute 12- und 13-Jährigen schon seit der F-Jugend betreut und seit vergangenem Jahr auch den Posten des ASV-Sportvorstandes begleitet. „Spielerische Klasse, ein hohes taktisches Verständnis, große Torgefahr und viel Spaß“, nannte der 50-Jährige Attribute, die die Mannschaft und die jungen Kicker auszeichnet. Viel Lob gab es auch von den Trainern der gegnerischen Teams. „Wenn wir Meister sind, können wir nicht so schlecht gewesen sein. Der Zusammenhalt zeichnet uns aus“, zog Linksverteidiger Johannes Schwehm mit einem Strahlen Fazit und fügte hinzu, dass „es super ist, die 100-Tore-Marke geknackt zu haben.“ Nur einmal zu Hause, bei der 2:4 Niederlage gegen die TSG Kaiserslautern II, habe man enttäuscht. Ansonsten „sind die Spiele dominant von uns gestaltet worden“ erzählte Mayer, der von Frank Theobald und Andreas Metzger, sowie von „vielen weiteren Betreuern“ unterstützt wurde. Mit dem Aufstieg der D-Junioren schließt sich ein Kreis. „Unsere Zielrichtung ist es, mit allen Jugendmannschaften in der Landesliga zu spielen. Das haben wir nun wieder erreicht“, so der Trainer. Sein Team verlassen in der kommenden Saison fünf Stammspieler, die zum älteren Jahrgang (2002) gehören und in die C-Jugend rutschen. Zugänge komplettieren dann die neue D-Jugend-Mannschaft, die hauptsächlich aus dem Jahrgang 2003 bestehen wird. Die Gegner heißen unter anderem 1. FC Kaiserslautern und FK Pirmasens. Übrigens: Die Hallenkreismeisterschaften konnte der ASV auch gewinnen, nur im Halbfinale des Kreispokals schied man mit 1:2 nach Verlängerung gegen den ligahöheren FJFV Donnersberg aus.