Donnersbergkreis Kultur kompakt: Jüdisches Museum beendet Winterpause

Placeholder-Image

Am Sonntag endet die Winterpause des Jüdischen Museums in Winnweiler. Das Museum ist an diesem Tag und dann wieder immer am 2. und 4. Sonntag jeden Monats von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Zwei Sonderausstellungen werden an diesem Tag um 15 Uhr eröffnet. „1000 Jahre Ersterwähnung der Albusheim-Sippersfelder Waldmark und der Dörfer Sippersfeld und Münchweiler“ ist das Thema einer Ausstellung, in der es um eine bedeutsame Urkunde aus dem Jahr 1019 geht. Die zweite Ausstellung heißt: „Aus dem Sammelsurium eines Geheimrats. Eine Auswahl von Dankbarkeits-, Freundschafts- und Erinnerungsgeschenken an Geheimrat Prof. Dr. Wilhelm Erb“. In diesem ersten Teil einer Reihe geht es um Geschenke bedeutender Persönlichkeiten (z. B. von Kaiser Wilhelm II., Bayernkönig Ludwig II.). Daneben werden an diesem Tag auch einige interessante Neuzugänge für das Museum vorgestellt, darunter das hervorragend erhaltene Original einer Winnweilerer Gienanth-Ofenplatte von circa 1750/60 mit dem Wappen von Kaiser Franz I. (gefunden in der Nähe von Bruchsal) oder ein großes Gemälde des Wartenberger Kunstmalers Ludwig Götz von 1941, das Wartenberg-Rohrbach zeigt. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

x