Donnersbergkreis Kultur kompakt: Handel und Gewerbe im alten Winnweiler

Placeholder-Image

Als weiteren Beitrag zum Jubiläumsjahr 1125 Jahre Winnweiler thematisiert das Jüdische Museum in Winnweiler „Handel und Gewerbe im alten Winnweiler“ im Rahmen eines wirtschaftshistorischen Wochenendes. Heute um 15 Uhr beginnt am Schlossplatz unter Führung von Werner Rasche ein Rundgang auf den Spuren historischer Fabriken, Brauereien, Handwerksbetriebe, Handelsgeschäfte, Dienstleistern und anderen Unternehmen. Morgen wird für 11 Uhr zu einer Matinee ins Museum eingeladen. Hier wird ein Lichtbildervortrag zum Thema „Familie von Gienanth und ihre Werke in Winnweiler-Hochstein und Schweisweiler“ angeboten. Bei der regulären Museumsöffnung am Nachmittag dieses Tages (von 14.30 bis 17.30 Uhr) stehen Nonstop-Bildpräsentationen mit Erläuterungen aus verschiedenen Bereichen der Winnweilerer Wirtschaftsgeschichte auf dem Programm. Da geht es unter anderem um Brauereien (auch zum Thema „375 Jahre Bier in Winnweiler“), Brennereien, Gerbereien, Weber- und Färbereien, Nagelschmiede, aber auch um Metzgereien im alten Winnweiler. Auch die unlängst im Museum eröffnete und gut aufgenommene Sonderausstellung „275 Jahre Post in Winnweiler“, die sich nicht nur mit der Winnweilerer, sondern auch mit der Postgeschichte in Alsenbrück-Langmeil, Hochstein, Potzbach und Gehrweiler beschäftigt, passt in diesen wirtschaftsgeschichtlichen Rahmen und kann besichtigt werden. Auch der Vortrag, den Roland Paul heute um 19.30 Uhr über „Die Pfalz, ein Ein- und Auswanderungsland mit Beispielen aus dem Raum Winnweiler“ kann diesem Themenrahmen zugeordnet werden, denn letztlich waren es schon im 18. und 19. Jahrhundert in erster Linie wirtschaftliche Gründe, die die Menschen zur Auswanderung aus unserer Region bewegten. Alle Interessierten sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. (red)

x