Donnersbergkreis Kraniche lassen Donnersberg links liegen

Haben sich diesmal wohl für eine andere Route entschieden: Über den Donnersbergkreis sind weniger Kraniche als in den Jahren zuv
Haben sich diesmal wohl für eine andere Route entschieden: Über den Donnersbergkreis sind weniger Kraniche als in den Jahren zuvor geflogen.

Sie scheinen in diesem Jahr keinen Gefallen am Donnersbergkreis gefunden zu haben: die Kraniche. Das lässt eine Bilanz der „Nabu“-Kreisgruppe Donnersberg zum winterlichen Kranichheimzug vermuten. „Nur an drei Tagen zogen mehr als 500 Vögel durch“, lautet das Fazit von Adolf Stauffer von der Kranichmeldezentrale in Winnweiler. Insgesamt wurden rund 4000 „eilige Wanderer“ in 35 Orten des Landkreises registriert.

Tiere sind sehr hoch geflogen



Die ersten 40 Heimkehrer ließen sich am 25. Januar beim Morsbacherhof, Gemeinde Mannweiler-Cölln, hören und sehen. Der vorläufig letzte Keil machte sich am 2. März über Weitersweiler lautstark bemerkbar. Die meisten Kraniche an einem Tag überflogen am 16. Februar mit rund 1300 Tieren den Kreis. In der Vergangenheit waren es an manchen Tagen schon viele Tausend gewesen. Wie Stauffer betont, sei bekannt, das die „Vögel des Glücks“ bei ihrem Heimflug andere Wege nähmen. Sehr beliebt sei die Mosel-Zugstraße. Außerdem seien die Tiere in diesem Frühjahr sehr hoch geflogen, so dass nicht alle bemerkt worden seien. „Aber warum sie dieses Mal den Donnersberg so links liegen ließen, ist doch nicht zu erklären“, rätselt Stauffer.

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