Kirchheimbolanden Kommunale Impfstelle im ehemaligen Autohaus
Knapp vier Monate lang, seit 9. Dezember, hatte der Donnersbergkreis in Kooperation mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Impfstelle in Winnweiler betrieben. Mehr als 12.400 Menschen haben in dieser Zeit im Festhaus oder bei Sonderimpfaktionen ihre Covid-19-Vorsorge erhalten. „Wir haben erwartet, dass nach der Welle im Dezember die Nachfrage nachlassen wird“, schildert Björn Becker, der von Seiten des Brand- und Katastrophenschutzes des Donnersbergkreises gemeinsam mit Wirtschaftsförderer und Standortentwickler Reiner Bauer bislang die Impfangebote des Kreises koordiniert hat.
Barrierefrei und gut erreichbar
An Spitzentagen seien im Festhaus bis zu 400 Menschen geimpft worden. Solche Zahlen stehen derzeit nicht zu erwarten, weshalb die kommunale Impfstelle nun umgezogen ist und ihre Türen in der Morschheimer Straße 8 in Kirchheimbolanden in den Räumen der ehemaligen Torpedo-Garage öffnen wird.
„Die Räumlichkeiten stehen zur Verfügung, wir blockieren hier keine Halle und sind ganz in der Nähe unseres Gesundheitsamtes. Das ist wichtig, um bei Bedarf flexibel mit Personal reagieren zu können“, zählt Eva Hoffmann, Leiterin der Abteilung Recht, Gesundheit und Ausländerbehörde bei der Kreisverwaltung, weitere Vorteile des neuen Standortes auf. Landrat Rainer Guth hebt zudem die zugehörigen Parkplätze, die Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr sowie die Barrierefreiheit hervor.
Erstmals wird die kommunale Impfstelle in Kibo am Dienstag, 5. April, geöffnet sein. Personen ab zwölf Jahren können eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung erhalten. Termine gibt es über das Portal des Landes unter www.impftermin.rlp.de oder die Info-Hotline unter Telefon 0800 5758100.