Meisenheim Klinik: Bürgerinitiative setzt sich für „Ruhe und Vertrauen“ ein

Das Gesundheitszentrum Glantal in Meisenheim bleibt beim bisherigen Träger.
Das Gesundheitszentrum Glantal in Meisenheim bleibt beim bisherigen Träger.

Meisenheim. Nach dem Stopp des Verkaufsprozesses für das Gesundheitszentrum Glantal hat die BI eine für 4. Juli geplante Demonstration abgesagt.

„Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass im Gesundheitszentrum wieder Ruhe und Vertrauen einkehren können“, ließ die Meisenheimer Bürgerinitiative vor wenigen Tagen wissen.

Zugleich kündigten Sprecher der Initiative an, die Reformprozesse rund um das Gesundheitszentrum Glantal in Meisenheim aufmerksam und kritisch begleiten zu wollen. „Wir werden wachsam bleiben – im Interesse unserer Region und für eine dauerhafte, sichere und wohnortnahe Gesundheitsversorgung“, versicherte die Bürgerinitiative.

Vorausgegangen war die Entscheidung, dass das öffentlich-rechtliche Landeskrankenhaus mit Sitz in Andernach weiterhin Träger des Gesundheitszentrums in Meisenheim bleibt. Damit endete das im März gestartete Verfahren zur Interessenbekundung, mit dem das Landeskrankenhaus den Standort Meisenheim bis zur Sommerpause an einen anderen Träger veräußern wollte. Zur Begründung hieß es, an diesem Verfahren beteiligte Trägergesellschaften hätten ihr Interesse zurückgezogen und für diesen Schritt die aktuellen Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Krankenhausbereich angeführt.

„Erfolg für die Bürger der Region“

Die Bürgerinitiative wertete den Stopp des Verkaufsprozesses als „Etappensieg“ und einen Erfolg für die Bürger der Region, die sich in der BI, der Unterschriftenaktion sowie mit Mahnwachen für den Verbleib des Krankenhauses in öffentlicher Hand engagiert hätten.

Zugleich forderte die Initiative eine rasche Aufarbeitung der in dem Verkaufsprozess „entstandenen Kollateralschäden“, etwa durch Verlust an Fachpersonal. Vertrauen in die langfristige Sicherung des Standortes setze ein klares Bekenntnis der Geschäftsführung des Landeskrankenhauses zur öffentlichen Trägerschaft für das Gesundheitszentrum voraus, argumentierte die Bürgerinitiative.

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