Donnersbergkreis In Baugrube verschüttet

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Tragischer Unfall am gestrigen Nachmittag in Winnweiler: Gegen 15.30 Uhr wurden zwei Mitarbeiter der Verbandsgemeinde-Werke in einer Baugrube von plötzlich einstürzendem Erdreich verschüttet. Ein Anfang 40-jähriger Mann wurde dabei tödlich, sein Mitte-20-jähriger Kollege schwer verletzt.

Die erfahrenen Mitarbeiter waren laut VG- und Ortsbürgermeister Rudolf Jacob, der gemeinsam mit Feuerwehr und Rettungsdienst sofort zur Unfallstelle eilte, dabei, einen Hauswasseranschluss zu reparieren. Grund für die Arbeiten sei ein vorausgegangener Wasserrohrbruch im Anschluss-Rohr gewesen. Eine Baufirma habe deshalb routinemäßig im Auftrag der Werke die Straßendecke geöffnet und die Grube in der Kolpingstraße in Winnweiler mit einem kleinen Bagger ausgehoben. Die beiden VG-Mitarbeiter wären dann in die rund drei Meter tiefe Grube gestiegen, um das Rohr zu reparieren. Plötzlich löste sich ein sehr großes Stück Erdreich von unterhalb des angrenzenden Gehweges und stürzte regelrecht um. Die beiden Arbeiter wurden von der lehmigen Erde begraben, der Anfang 40-Jährige komplett, sein jüngerer Kollege bis zur Brust. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes konnten den einen Mitarbeiter schnell befreien. Er wurde mit Verdacht auf Frakturen und innere Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der komplett verschüttete Mann konnte aber nur noch tot geborgen werden. Das Team eines Rettungshubschraubers, der in Winnweiler bereits gelandet war, konnte dem Mann ebenso wenig mehr helfen wie die zusätzlich alarmierten Einsatzkräfte – unter anderem ein Rüstzug der Kaiserslauterer Feuerwehr. Die Winnweilerer Wehrleute waren insgesamt mit 28 Einsatzkräften vor Ort, ebenso sechs Feuerwehrfahrzeuge und mehrere Rettungswagen. Die Polizei übernahm vor Ort die weiteren Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglückes, die Baugrube und der Gehweg wurden gegen weiteres Einbrechen abgesichert. (fky)

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