Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HR-Herren haben kaum noch Chancen auf die Meisterschaft

Marco Besch war lange verletzt, könnte im letzten Spiel sein Saisondebüt geben.
Marco Besch war lange verletzt, könnte im letzten Spiel sein Saisondebüt geben.

Für die Herren der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim steht das letzte Saisonspiel in der Kreisklasse A an. Die Pfalzliga-Damen haben noch drei Spiele vor sich – mit jeder Menge Sorgen im Gepäck reisen sie am Wochenende nach Schifferstadt.

An das Hinspiel gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt dürften die „Nordpfälzer Wölfinnen“ noch beste Erinnerungen haben. Mit 33:22 feierte die Mannschaft von Trainer Björn Dinger ihren höchsten Saisonsieg. Damals allerdings noch mit einem kompletten Kader. Das ist seit einigen Wochen nicht mehr der Fall, weshalb bei der HR auch vor dem Spiel am Samstag (17 Uhr, Wilfried-Dietrich-Halle Schifferstadt) kleinere Brötchen gebacken werden. „Diesmal wird es ein anderes Spiel. Es gibt nämlich immer noch keine positiven Personalnachrichten zu vermelden“, bedauert Dinger die aktuelle Misere. Aber er ergänzt: „Nach Ostern eventuell Michelle Kurz und Maren Ebel wieder spielen könnten.“

Dinger hofft trotzdem, das Spiel gegen den Tabellensiebten so eng wie möglich zu gestalten. Ausschlaggebend über Erfolg oder Misserfolg wird auch die Einstellung beziehungsweise das Auftreten der „Wölfinnen“ sein. An einem schlechten Tag haben sie fast gegen keine Mannschaft eine Chance, an einem guten Tag ist dagegen gegen viele Mannschaften einiges möglich. „Leider bekommen wir es noch nicht hin, dass wir eine gewisse Konstanz in unsere Leistung bekommen“, hadert Dinger. Die „Nordpfälzer Wölfinnen“ belegen Tabellenplatz zehn.

Bezirksligaaufstieg erreicht

Das letzte Saisonspiel führt die Herren der HR am Sonntag in die Ludwigshafener Heinrich-Ries-Halle, wo sie um 17 Uhr auf den gastgebenden TV Rheingönheim treffen. Durch die Heimniederlage am vergangenen Wochenende ist die Chance, die Saison als Meister der A-Klasse zu beenden, noch da, allerdings ist sie nicht mehr sehr groß. Die „Nordpfälzer Wölfe“ müssen ihr letztes Spiel beim TV Rheingönheim gewinnen und auf einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Lambsheim/Frankenthal sowie Waldsee hoffen. Unabhängig davon hat die HR das primäre Ziel, nämlich die Qualifikation für die neu eingeführte eingleisige Bezirksliga, erreicht.

„Für uns geht es jetzt darum, die Runde mit einem positiven Ergebnis zu beenden“, sagt HR-Coach Johannes Finck. Dazu fordert er eine Steigerung im Vergleich zur Leistung der Vorwoche, als es insbesondere beim Abschluss haperte. „Wir haben die Abschlüsse nicht mit letzter Überzeugung gesucht. Das wollen wir diesmal besser machen. Ebenso erwarte ich eine konzentrierte Abwehrleistung“, zählt Finck konkret auf, was es zu verbessern gilt. Nach seiner langen Verletzungspause wird Marco Besch am letzten Spieltag noch sein Saisondebüt feiern. Dafür ist der Einsatz von Youngster Tarek Franck fraglich. Er erzielte in seiner ersten Aktivensaison bisher ordentliche 30 Tore in 13 Partien, hatte sich aber gegen Waldsee verletzt.

Nach zwei Niederlagen aus den vergangenen beiden Partien würde die zweite Damenmannschaft zum Saisonabschluss gerne wieder punkten. Das Spiel bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt II wird am Sonntag um 13.30 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle angepfiffen.

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