Donnersbergkreis Hitze sorgt für viele Besucher

Wenn es so heiß ist, wie dieser Tage, hilft manchmal nur ein Sprung ins kalte Nass, wie hier im Schwimmbad Rockenhausen.
Wenn es so heiß ist, wie dieser Tage, hilft manchmal nur ein Sprung ins kalte Nass, wie hier im Schwimmbad Rockenhausen.

Meist heißt es, dass es bei Temperaturen über 30 Grad die Leute in Scharen ins Freibad zieht. Die RHEINPFALZ wollte das mal genauer wissen und hörte sich in den Bädern im Donnersbergkreis um.

„Wir sind nicht ausverkauft, aber dennoch sehr gut gefüllt. Es ist aber noch angenehm“, teilte Romana Bethgen, Betriebsleiterin des Eisenberger Waldschwimmbads, gestern auf Anfrage mit. 34 Grad Celsius zeigte das Messgerät an. „2000 Leute sind es heute bestimmt“, sagte Bethgen und ergänzte: „Wir haben es uns schon überlegt, ob wir die Öffnungszeiten verändern sollen. Normalerweise machen wir ja um 20 Uhr zu. Aber bei diesem herrlichen Wetter könnte man schon mal bis 22 Uhr offen lassen.“ Allerdings gebe es ein Problem: „Diese Idee scheitert leider daran, dass wir kein Personal haben. Das geht aber nicht nur uns so. Alle Schwimmbäder haben Personalprobleme“, so Bethgen. Der gestrige Tag sei aber kein Rekordtag gewesen, sagt sie und erklärt: „Es gab in diesem Jahr schon vieler solcher Tage. Wir sind mit dem Verlauf der diesjährigen Schwimmbadsaison hier in Eisenberg voll zufrieden.“ Wie lange das Bad noch geöffnet hat, stehe laut Bethgen noch nicht fest. Genaue Besucherzahlen kann die Verbandsgemeinde Eisenberg auch noch nicht vermelden. Nur so viel: „Es ist heiß, die Leute gehen dann eben öfter ins Schwimmbad“, so Bethgen. Genaue Statistiken über die Besucher des Naturerlebnisbades in Rockenhausen im laufenden Jahr konnten die Verbandsgemeindewerke auf Anfrage der RHEINPFALZ noch nicht liefern. Das habe auch mit der derzeitigen Umstellung des Kassensystems zu, erläuterte Elke Dahl, die bei den Werken für das Naturerlebnisbad zuständig ist. Sie machte aber klar: „Das Bad ist in diesem Jahr auf jeden Fall sehr gut besucht. Wie weit sich das nun mit dem letzten Jahr vergleichen lässt, da müsste ich eben über die genauen Zahlen verfügen, um dazu etwas zu sagen.“ 11.000 Besucher kamen unterdessen im bisherigen Monat Juli ins Freibad nach Winnweiler und holten sich dort eine Abkühlung. Normalerweise hat das Bad bis 19 Uhr auf. Aber bei so heißen Tagen wie in dieser Woche können die Besucher auch noch bis 20 Uhr ihre Bahnen im Becken ziehen. „Weitere Überlegungen gibt es hier nicht. Wir hatten auch noch keine Anfragen in dieser Hinsicht. Länger als 20 Uhr aufzulassen ist dann auch ein Personalproblem. Außerdem müssen da Dinge im Bezug auf das Arbeitsrecht geklärt werden“, sagte Jutta Neißer von den Verbandsgemeindewerken Winnweiler, die betonte: „Im Mai war es nicht so gut, da mussten wir das Wetter halt eben noch von der Sonne heizen lassen. Das Wasser ist dann nicht so angenehm gewesen. Im Juni war der Besuch auch zehn Prozent hinter dem vergangenen Jahr. Aber der Juli ist ein sehr guter Monat.“ Das Freibad in Winnweiler soll laut Plan am 30. August seine Toren schließen. Eine Besucherflaute im Juli vermeldete dagegen das Kibo-Bad in Kirchheimbolanden. „Aber das ist ja auch klar, wir sind ja ein Hallenbad“, erklärte Ulrich Kurz, Leiter der Verbandsgemeindewerke, und erläuterte: „Wenn wir draußen 33 Grad haben, und in unserem Schwimmbad 30 Grad sind, dann werden natürlich nur wenige Besucher den Weg zu uns finden. “ Am Mittwoch hat das Kibobad erst einmal zugemacht. Grund sind anstehende Revisionsarbeiten. Kurz machte auch noch einmal klar: „Für unser Bad ist das aktuelle Wetter einfach viel zu warm.“

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