Donnersbergkreis Heimstärke am Lindenhof nutzen

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RÜSSINGEN. Am achten Spieltag der Fußball-Verbandsliga erwartet der TuS Rüssingen als Tabellenelfter morgen um 15 Uhr den zwei Punkte und zwei Plätze schlechter stehenden TuS Hohenecken zum Heimspiel.

Die Heimstärke war beim TuS Rüssingen in den vergangenen beiden furiosen Jahren das große Plus. Nur ganz wenige Mannschaften konnten einen oder gar drei Punkte vom Sportplatz am Lindenhof mitnehmen. In diesem Jahr gab es bei drei Heimauftritten schon zwei Niederlagen. Vor allem die 1:6-Niederlage gegen Fußgönheim hat ihre Spuren hinterlassen. „Mannschaft und Trainerteam müssen alles dafür tun, dass so etwas nicht mehr vorkommt“, ist TuS-Trainer Ako Yalcin heute noch entsetzt von dem Auftritt seiner Mannschaft. Die hat sich dann am vergangenen Spieltag beim 1:1 in Ludwigshafen zumindest teilweise rehabilitiert. „Mit dem Auftreten beim LSC war ich zufrieden, die Mannschaft hat alles versucht“, gibt sich Yalcin dann schon wieder etwas versöhnlicher. Gegen den TuS Hohenecken, der nach fünf Niederlagen in Folge am letzten Wochenende wieder einen Sieg eingefahren hat, soll wieder eine Heimserie gestartet werden. Den nach hochkarätigen Abgängen schlecht in die Saison gestarteten „Dino der Liga“, wie Hohenecken dieser Tage in der RHEINPFALZ bezeichnet wurde, zu unterschätzen, davor warnt der Trainer seine Spieler eindringlich. „Das verbietet sich von selbst. Die Mannschaft ist schon so lange in der Verbandsliga und weiß, wie man sich in solchen Situationen verhält. Wer da nicht hundertprozentig bei der Sache ist, ist fehl am Platz.“ Seit dem letzten Wochenende steht Bezirksligist SG Göllheim/Dreisen in der Tabelle dort, wo keiner hin will, nämlich auf dem letzten Platz. Mit einem Heimsieg morgen um 15 Uhr gegen den Aufsteiger MTV Pirmasens soll der Anschluss ans Tabellenmittelfeld wieder hergestellt werden. Der aktuelle Saisonverlauf bei der SG erinnert fatal an die letzte Saison. Da folgten nach drei Siegen zum Auftakt elf Niederlagen und ein Unentschieden. Am Ende wurde nur unter äußerst glücklichen Umständen die Klasse gehalten. Jetzt sind es nach vier Punkten zum Auftakt auch schon wieder fünf Niederlagen. Mit bereits 27 Gegentoren – 21 alleine in den letzten vier Spielen – hat sich die SG auch in dieser Kategorie ans Ende der Tabelle manövriert. Eine schwere Bürde, mit der die komplett neu zusammengestellte Mannschaft das Spiel gegen den durchwachsen in der Bezirksliga angekommene Neuling angehen muss. Gerade auswärts hat der MTV Pirmasens bisher Stärke gezeigt und dabei zwei seiner drei Spiele gewonnen. Aufgrund der ungeraden Anzahl von Mannschaften in der Landesliga ist der ASV Winnweiler an diesem Wochenende spielfrei. (bsl)

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