Donnersbergkreis Haushalt: Positiver Trend auch dank Entschuldungsfonds

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STEINBACH. Der positive Trend der vergangenen Jahre wird fortgesetzt: Nur noch 2659 Euro beträgt das Loch im Haushalt für 2014, den der Steinbacher Gemeinderat verabschiedet hat. 2015 soll das Minus nur noch 540 Euro betragen. Ein Grund für den laut Ortsbürgermeister Reiner Bauer binnen der nächsten Jahre zu erwartenden Haushaltsausgleich: die Einnahmen, die durch die Teilnahme am Kommunalen Entschuldungsfonds des Landes zur Deckung der Liquiditätskredite in die Gemeindekasse gespült werden.

Beschlossen hat der Rat, die Hebesätze für die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer den Nivellierungssätzen des Landes anzupassen: Der Hebesatz für die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer steigt um 20 beziehungsweise 15 Prozentpunkte auf jeweils 365 Prozent. Dadurch entstehen der Ortsgemeinde keine Nachteile bei der Berechnung der Kreis- und VG-Umlage. Unverändert beträgt die Hundesteuer für den ersten Hund 60 Euro und für jeden weiteren Vierbeiner 84 Euro. Für gefährliche Hunde sind 1500 Euro je Tier zu bezahlen.

Insgesamt stehen Erträgen von 633.414 Euro Aufwendungen von 636.073 Euro gegenüber. Wesentliche Einnahmen sind die Gemeindeanteile an der Einkommensteuer (282.400 Euro), die Schlüsselzuweisungen (161.245 Euro) und die Realsteuern (68.900 Euro). Größter Ausgaben-Batzen: die Umlagen. 256.434 Euro sind an die VG, 203.219 Euro an den Kreis abzuführen. Weitere nennenswerte Aufwendungen betreffen die Sach- und Dienstleistungen (36.346 Euro), Personal- und Versorgung (31.763 Euro), die Tilgungsleistungen (9784 Euro) und die Zinsen mit 11.470 Euro. Den Abschreibungen in Höhe von 74.739 Euro stehen Auflösungen hauptsächlich aus Beiträgen von 56.222 Euro gegenüber, was den Haushalt mit 18.517 Euro belastet.

Etliche Einrichtungen sind defizitär und müssen durch Steuergelder beziehungsweise Gemeindeanteile unterstützt werden. Dazu zählen die Straßenbeleuchtung (14.463 Euro), der Dorfplatz (11.769 Euro), das Bürgerhaus (9603 Euro), die Friedhofsanlage (8749 Euro), der Jugendtreff und das Jugendherbergswerk (4641 Euro) sowie öffentliche Grünflächen und Parkanlagen (2967 Euro). Für den Kauf eines Grundstücks für den Energiepark

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