Münchweiler
Haushalt: Besserung, aber kein Ausgleich in Sicht
Zwar ließen die Folgejahre eine Verbesserung erkennen, ein Haushaltsausgleich werde aber noch nicht erreicht, so Stumpf. Die Details des Zahlenwerks hat Referatsleiterin Gertrud Cramme von der Verbandsgemeindeverwaltung Winnweiler erläutert. Demnach sind für dieses Jahr Erträgen von 1,345 Millionen Euro und Aufwendungen von 1,476 Millionen Euro vorgesehen. Einen leichten Anstieg gebe es bei den Erträgen, die von den Anteilen an der Einkommensteuer mit 586.100 Euro, den Schlüsselzuweisungen mit 202.100 Euro, der Grundsteuer B mit 139.000 Euro, der Gewerbesteuer mit 80.000 Euro und dem Familienleistungsausgleich mit 66.870 Euro dominiert werden.
Traditionell der größte Batzen bei den Ausgaben: die Umlagen. 597.842 Euro sind an die VG, 494.370 Euro an den Kreis abzuführen. Die Personal- und Versorgungsaufwendungen betragen 96.550 Euro, die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 82.673 Euro. Die Abschreibungen belasten den Haushalt mit 37.662 Euro.
Veranschlagt sind 15.000 Euro für die Dorferneuerung, dafür gibt es eine Landeszuwendung von 12.000 Euro. Im investiven Bereich sind 90.300 Euro für die Herrichtung von Feld- und Radwege, 50.000 Euro für den Kauf eines Traktors und 28.000 Euro für die Anlegung eines Löschwasserteichs vorgesehen. Auch hier werden Teile durch Zuschüsse abgedeckt, so der Ortsbürgermeister. Daher ist nur eine Darlehensaufnahme in Höhe von 11.500 Euro erforderlich.
Zum Jahresende beläuft sich der Schuldenstand laut Planung auf 573.230 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt mit 463 Euro noch unter dem Landesdurchschnitt (485 Euro) vergleichbarer Kommunen. Die Liquiditätsverpflichtung beträgt 239.700 Euro. Dies entspricht 193 Euro pro Kopf (Landesdurchschnitt 313 Euro).
Nennenswerter Finanzierungsbedarf besteht beim Bürgerhaus mit 50.331 Euro, beim Friedhofs- und Bestattungswesen mit 27.920 Euro, bei der Straßenbeleuchtung mit 23.288 Euro und bei der Unterhaltung öffentlicher Plätze mit 15.973 Euro.