Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Gonbach: Liederabend des Gesangvereins mit Gästen

Die Gonbacher Sängerinnen und Sänger boten zusammen mit Gästen einen wunderbaren dreistündigen Liederabend im Bürgerhaus.
Die Gonbacher Sängerinnen und Sänger boten zusammen mit Gästen einen wunderbaren dreistündigen Liederabend im Bürgerhaus. Foto: J. Hoffmann

Einer der alljährlichen Höhepunkte im kulturellen Leben von Gonbach ist der Liederabend. In diesem Jahr hatte der örtliche Männergesangverein als Veranstalter den Gesangverein Alsenborn und den Jägerchor Donnersberg dazu eingeladen. Er selbst war mit seinem Frauenchor und gemischten Chor im rund dreistündigen Programm vertreten.

Ein Liederabend sei für viele Chöre die einzige verbliebene Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit vorzustellen, so erster Vorsitzender Bernd Feldner. Gerne lade man sich dazu befreundete Gesangvereine ein.

Grußworte im Bürgerhaus, der guten Stube von Gonbach, sprach Ortsbürgermeister Jürgen Berberich (CDU). Gerne habe er den Schlüssel für dieses Haus jenen überlassen, die mit ihrer Dekoration eine Wohlfühlstimmung für ihre Gäste geschaffen hatten. Seinem Wunsch zu einem stimmungsvollen Abend wurde entsprochen. Durch das Programm führte informativ und in einer gekonnten Moderation Volker Moser.

Ein Sänger des Abends wurde besonders gefordert: Heinz Morr singt sowohl in Gonbach als auch in Alsenborn – er hatte an diesem Abend die meisten gesanglichen Einsätze. Darüber hinaus singt er auch noch in der Sängervereinigung Winnweiler.

Mit Schlafwandler und „Kriminal-Tango“

Das Programm eröffnete der gemischte Chor Gonbach unter der Leitung von Tatiana Lifchits mit „Top of the World“. Nach den Begrüßungsworten sang der Chor die Serenade aus „Die Millionen des Harlekin“ und „Tamboo Bamboo Trinidad“, eine Melodie für einen karibischen Tanz. Dieser Chor beendete dann auch den Liederabend mit dem Beitrag, dass die Mimi nie ohne Krimi in ihr Bett geht. Dabei erschien Mimi mit ihrem Buch auf der Bühne und ein Schlafwandler in seiner typischen Schlafmütze. In einer gekonnten Choreographie überzeugte der Chor beim „Kriminal-Tango“, natürlich durfte der Schuss nicht fehlen.

Der gemischte Chor Alsenborn unter der Leitung von Harald Kronibus erinnerte an den unvergessenen Udo Jürgens. Mit „Ihr von morgen“ und „Ich war noch niemals in New York“ begeisterte der Chor ebenso wie mit dem „Die Antwort weiß ganz allein der Wind“, einem exzellent vorgetragenen Lied. Der Chor kann auch auf eine ganz andere Art überzeugen. So mit dem italienischen Volkslied „Vicino ’o mare“ oder dem Gospelsong „Oh Happy Day“ wie auch mit der gesanglichen Aufforderung „Trink, Trink“, die eigentlich aus Amerika kommt. Beim Gospelsong überzeugte die eindrucksvolle Stimme von Harald Kronibus, der zugleich den Chor am Klavier begleitete.

Jägerchor mit Volksliedern

In den Bereich der alten Volkslieder begab sich der Jägerchor Donnersberg mit Chorleiter Stefan Weber. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ klang es durch das Bürgerhaus und gesungen wurde das „Aus grauer Städte Mauern“. Dann begab sich der Chor in die Natur zum „Im grünen Wald“. Im zweiten Teil der Veranstaltung blieb dann dieser 1957 gegründete Jägerchor Donnersberg in dieser Umgebung. „Wie herrlich ist’s im Wald“ stellten die Sänger fest und vermittelten mit „Jagd und Wein“ einen Jagdtag und verabschiedet haben sie sich mit „So scheiden wir mit Sang und Klang“ .

Mit „Golden Swing-Hits“ begeisterte der Frauenchor Alsenborn, ebenfalls unter der Leitung von Harald Kronibus. Begonnen haben sie dabei mit der Aussage „Ich brauche keine Millionen“, begaben sich auf eine sentimentale Reise, bewiesen Rhythmus, und über die Mondschein-Serenade verkündeten sie, dass sie Musik machen. Eine Huldigung gab es mit dem „Danke für die Lieder“ an das vielfältige Liedgut. Sie sangen vom Vogel über einem unruhigen Wasser und von einer wundervollen Welt.

Aus 13 Stimmen besteht der Gonbacher Frauenchor, der eindrucksvoll die mecklenburgische Volksweise „dat du mien Leewsten büst“ vor. Es ging mit dem „Wiegala, wiegala weier“, einem Lied, das die Natur in ihren herrlichen Zügen vermittelt. Mit der Feststellung, dass der Himmel ein wunderbarer Ort sei, beendete die Gemeinschaft ihren Auftritt.

x