Fussball
Göllheimer Hallenturnier ohne den Titelverteidiger
Bereits zum 41. Mal führt der TuS Göllheim sein Hallenfußballturnier für Aktive Mannschaften durch. Bei der Erstauflage des Traditionsturniers im Jahre 1979 wurde noch auf die nur drei Meter breiten Handballtore gespielt. Im Folgejahr konnten sich die Organisatoren der Veranstaltung Hallenfußballtore in Alzey ausleihen. Wiederum im Jahr darauf wurde dann auf die eigenen, ebenfalls großen Tore gespielt.
Komplizierter Re-Start
Traditionell wurde das Turnier am ersten Sonntag nach dem Jahreswechsel mit 16 Mannschaften in vier Vierergruppen gespielt. Seit 2010 wird nun zwischen den Jahren gespielt. „Nach der zweijährigen Coronapause war es schwer, ein Starterfeld zusammenzustellen“, sagt Volker Kremer, der neben der Organisation seit Jahrzehnten auch die Turnierleitung innehat. Am 28. und 29. Dezember finden die Vorrundenspiele statt. Die beiden Gruppen bestehen jeweils aus sechs Teams. Die vier Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für das Endrundenturnier, das am Freitag, 30. Dezember, stattfinden wird.
Die Vorrundenspiele beginnen jeweils um 18 Uhr in der Hans-Appel-Sporthalle in Göllheim, Parkplätze sind ausreichend vorhanden. „Man muss abwarten, mit welchen Spielern die einzelnen Mannschaften antreten. Von der derzeitigen Klassenzugehörigkeit muss damit gerechnet werden, dass in Gruppe A Rockenhausen und Göllheim eine leichte Favoritenstellung haben. Die früheren Hallenspezialisten aus Mauchenheim und Gauersheim sowie das Spitzenteam aus der B-Klasse, SG Münchweiler/Alsenbrück-Langmeil, dürften um die Qualifikation mitspielen. Marnheim traue ich lediglich eine Außenseiterrolle zu“, mutmaßt Kremer, der mit seinen Vorhersagen in den vergangenen Jahren nicht selten richtig lag.
Kibo und Winnweiler favorisiert
In Gruppe B trifft das Spitzen-Bezirksligateam aus Kirchheimbolanden auf den Tabellenführer der A-Klasse, den ASV Winnweiler. Beide Teams dürften sich für die Endrunde qualifizieren, wie Kremer vermutet. „Um die weiteren zwei Qualifikantenplätze dürfte es eine enge Auseinandersetzung zwischen den Teams aus Sausenheim, Eisenberg, Ebertsheim und RWO Alzey II kommen“, führt er weiter aus. An den beiden Vorrundenspieltagen wird jeweils ein Tagessieger ausgespielt und prämiert.
Bei der letzten Austragung vor drei Jahren siegte der VfL Kaiserslautern. Im Endspiel wurde der TuS Steinbach mit 4:2 besiegt. Beide Mannschaften sind in diesem Jahr nicht dabei.
Die Endrunde beginnt am Freitag ebenfalls um 18 Uhr. Mit dabei sind dann die acht qualifizierten Mannschaften. Gegen 22 Uhr soll dann, sofern alles nach Plan läuft, der Sieger feststehen und geehrt werden. Neben einer Siegprämie erhält der Turniergewinner einen Wanderpokal.
B-Junioren als „Vorprogramm“
Vor der Endrunde konnte spontan noch ein B-Juniorenturnier eingeschoben werden. Zehn Mannschaften fand Organisator Kremer auf die Schnelle, die Lust hatten, ihre Fähigkeiten auf Hallenboden unter Beweis zu stellen. Sie spielen in zwei Fünfergruppen, die beiden Gruppenersten jeder Gruppe erreichen das Halbfinale und spielen anschließend den Sieger aus.
Das Turnier beginnt bereits um 12 Uhr und soll gegen 16.30 Uhr enden. „Gau-Odernheim ist mit seiner Verbandsliga-Mannschaft dabei und dürfte schwer zu stoppen sein. Da aber bei den Hallenspielen Überraschungen nicht ausbleiben, könnten auch die Teams aus Morlautern, Rodenbach, Rockenhausen und dem FJFV Donnersberg in die Entscheidung mit eingreifen“, verteilt Kremer im Voraus auch bei den B-Junioren die Favoritenrollen.
Die Gruppen:
Gruppe A: TuS Göllheim, FC Marnheim, FV Rockenhausen, SW Mauchenheim, SG Münchweiler/ Alsenbrück-Langmeil, SpVgg Gauersheim
Gruppe B: ASV Winnweiler, TuS Sausenheim, TSG Eisenberg, TSV Ebertsheim, SV Kirchheimbolanden, RWO Alzey II