Donnersbergkreis Fussball: Lukas Dreger wechselt zum ASV Winnweiler

WINNWEILER. Neue Personalie beim ASV Winnweiler: Der ehemalige Oberligaspieler Lukas Dreger (33) aus Wahlheim schnürt künftig die Schuhe für die Mannschaft von Jürgen Giehl. Die überwintert derzeit auf Platz zwölf – einem potenziellen Abstiegsplatz.
Dreger fungierte im vergangenen halben Jahr als spielender Co-Trainer beim Bezirksligisten TuS Biebelnheim, ehe er nochmals eine Herausforderung suchte. Die Vereine einigten sich auf eine Ablöse. „Ich will noch einmal in der Verbandsliga angreifen. Ich habe den spektakulären Aufstieg des ASV Winnweiler mit verfolgt und freue mich sehr auf diese Aufgabe. Der Verein ist sehr gut geführt. Die Gespräche waren durchweg positiv“, so der Defensivallrounder, der am liebsten in der Innenverteidigung oder im Zentrum vor der Abwehr agiert. Der 1,83 Meter große gebürtige Pole betont: „Ich will meine Erfahrung in das recht junge Team mit einbringen und bin davon überzeugt, dass wir die Klasse halten. Die Truppe hat großes Potenzial.“ Erfahrung konnte Dreger in seiner Amateur-Karriere zu Genüge sammeln. Der 33-Jährige hat zwischen 2002 und 2007 über 100 Oberligaspiele für Hassia Bingen, Eintracht Bad Kreuznach und den SV Weingarten absolviert. Nach zwei Jahren Verbandsliga beim SV Lonsheim war Dreger von 2009 bis 2015 sechs Jahre lang Kapitän seines Jugend- und Heimatvereins RWO Alzey in der Landesliga. Durch die schwere Verletzung von Luka Karch, der wohl die restliche Saison ausfällt, fehlte es dem ASV an Alternativen. Diese Lücke will er mit Dreger schließen. Auch Mittelfeldmotor Alexander Matinski, der in den Relegationsspielen gegen Wormatia Worms II groß aufspielte, steht nach seinem Auslandsaufenthalt in England wieder bereit und brennt auf sein Verbandsliga-Debüt. Jürgen Giehl bittet sein Team am kommenden Donnerstag zum Trainingsauftakt. Dreger steigt am 2. Februar mit ein. Gestern Abend flog er mit seiner Frau nach Südafrika… (fsm/Foto: Privat/Bade)