Donnersbergkreis Fussball: Die „Übermannschaft“ zu Gast beim ASV

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WINNWEILER. Nach der 1:3-Niederlage beim Ludwigshafener SC ist Verbandsligist ASV Winnweiler von Platz neun auf elf zurückgefallen und hat nur noch ein Drei-Punkte-Polster auf Platz 13, der unter Umständen ein Abstiegsplatz sein könnte. Jetzt steht der Aufsteiger im Heimspiel morgen, 15.30 Uhr, gegen Spitzenreiter TuS Mechtersheim wieder unter Druck, punkten zu müssen. Sollte die Auswärtsschwäche dem ASV am Ende zum Verhängnis werden? Mit mageren sieben Punkten auf fremden Plätze steht in der Auswärtstabelle nur noch der fast schon abgestiegene Tabellenletzte aus Ingelheim schlechter da. Wieder einmal hat der ASV seine Tugenden, die er zu Hause bestens umsetzen kann, vergessen lassen. Und das nicht etwa bei einer Topmannschaft, sondern beim Tabellenvorletzten. „Der Gegner war nicht gut, aber wir waren noch schlechter“, urteilt Giehl im Rückblick. „Wir haben keine Aggressivität und keine Laufbereitschaft gezeigt, haben unfassbare Räume freigegeben. Unser Torwart hat uns in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten, sonst wären wir untergegangen.“ Jetzt bleibt nur die Hoffnung, dass der ASV wieder sein Heimgesicht zeigt. In der Heimtabelle belegt der Neuling nämlich Platz vier und hat von den zehn vor ihm platzierten Mannschaften zu Hause nur gegen Waldalgesheim verloren. „Wir müssen nach vorne schauen“, lautet die Devise von Giehl, auch wenn er den kommenden Gegner als die „Übermannschaft der Saison“ bezeichnet. Aber gerade gegen solche Mannschaften hat sich der ASV immer gesteigert. „Wir müssen wieder als Kollektiv arbeiten und couragiert in die Zweikämpfe gehen. Das wird am Sonntag ganz sicher besser als in Ludwigshafen“, betont Giehl. Beim Gegner ist ihm aus dem Hinspiel, das der ASV mit 1:2 verloren hat, die Kopfballstärke in Erinnerung. Deshalb hofft er, dass die beiden angeschlagenen Kopfballspezialisten Jakob Siebecker und Lukasz Dreger dabei sein können. (bsl)

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