Donnersbergkreis Fussball: Auf den ASV wartet gleich ein Gradmesser

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WINNWEILER. Der ASV Winnweiler startet mit einem schweren Auswärtsspiel in seine zweite Verbandsligasaison. Heute, 19.30 Uhr, gastieren die Männer vom Rauhen Weg beim SV Alemannia Waldalgesheim. Der ASV Winnweiler hat mit Platz zehn und 41 Punkten in seiner Premierensaison in der Verbandsliga die Messlatte selbst sehr hoch gelegt und wird alle Kräfte bündeln müssen, um dieses Ergebnis zu wiederholen oder gar zu übertreffen. Bekanntermaßen, wie eine alte Fußballerweisheit sagt, ist das zweite Jahr immer am schwersten. Wie ASV-Trainer Jürgen Giehl schon im Saisonausblick sagte, muss seine Mannschaft ihre Stärke bewahren und die Schwächen abstellen. Und eine dieser Schwächen waren in der vergangenen Saison die Auftritte auf fremden Plätzen. Hier agierte der ASV oft zu zögerlich, hatte nicht die Aggressivität und den Zugriff wie in den Heimspielen. Dafür ist die Auftaktpartie ein Gradmesser. Waldalgesheim war zuletzt Tabellenvierter und stellte nach Meister Mechtersheim die zweitbeste Heimmannschaft. Die Alemannia hat für die neue Saison ihren Kader verstärkt und traut sich selbst durchaus zu, um den Titel mitzuspielen. Der ASV weiß also um die Stärke des Gegners, hat in der letzten Saison beide Spiele gegen die Mannschaft von André Weingärtner verloren. Zum Saisonauftakt plagen den ASV Winnweiler, schon fast traditionell, Personalsorgen. Die Einsätze von Christoph Scharfenberger, Jakob Siebecker und Waldemar Schneider sind fraglich beziehungsweise ausgeschlossen. Sollten tatsächlich alle drei Akteure nicht spielen können, müsste ASV-Trainer Jürgen Giehl gerade in der Defensive komplett umbauen. Der Wunsch, „mit einem guten Start auch etwas für die Psyche zu tun“, könnte damit durchaus in Gefahr geraten. |bsl

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