Donnersbergkreis Fussball: ASV auf Suche nach Stabilität in der Abwehr

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WINNWEILER. Nach der Heimniederlage gegen den FSV Offenbach ist Verbandsligist ASV Winnweiler auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Weil es in der Tabelle momentan sehr eng zugeht, ist das noch kein Grund zur Panik, aber nach fünf Spielen ohne Sieg sollten wieder Punkte eingefahren werden. Ob das aber heute, 16 Uhr, im Auswärtsspiel beim Topfavoriten und Tabellenzweiten SV Morlautern gelingt, scheint fraglich. Eine solche Klatsche hat es für den ASV Winnweiler auf eigenem Platz lange nicht gegeben. 3:7 unterlag man einem Gegner, „der selbst noch nicht in der Spur war“, wie ASV-Trainer Jürgen Giehl sagte. Es war das unrühmliche Ende einer Woche mit 15 Gegentoren in drei Spielen, zählt man das Pokal-Aus gegen Rüssingen mit. Damit liegt die Forderung von Giehl auf der Hand: „Wir müssen die Stabilität in der Defensive wieder finden. Offensiv sind wir eigentlich immer in der Lage, ein Tor zu schießen.“ Hoffnung macht die Rückkehr des zentralen Abwehrspielers Christoph Scharfenberger, wobei sein Pendant Jakob Siebecker immer noch fehlen wird. Auch die Qualitäten von Waldemar Schneider in der Vorbereitung und im Abschluss wurden schmerzlich vermisst. Er wird gegen seinen Ex-Klub wieder auflaufen. Für Jürgen Giehl ist es „ein Bonusspiel gegen einen Topfavoriten“, will heißen, Punkte hat man nicht unbedingt eingeplant, nimmt man aber gerne mit. Der als heißester Anwärter auf die Meisterschaft gehandelte SVM ist noch nicht richtig in Schwung gekommen, hat zwei der letzten vier Spielen verloren. (bsl)

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