Donnersbergkreis Freibad: Rat vertagt eine Entscheidung

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In seiner Sitzung am Donnerstag hat der Verbandsgemeinderat eine Entscheidung über die geplante Freibadsanierung auf eine der nächsten Ratssitzungen vertagt. Bürgermeister Rudolf Jacob begründete die Entscheidung damit, dass es noch offene Fragen in Details, vor allem bezüglich der Fördermöglichkeiten, gebe. Angesichts der Tragweite der Entscheidung komme es auf ein paar Monate mehr jetzt auch nicht mehr an, sagte Jacob.

Dass eine Sanierung des in die Jahre gekommenen Freibades in Winnweiler unumgänglich ist, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Der VG-Rat hat auch bereits einen entsprechenden Beschluss verabschiedet. Beschlossen wurde auch bereits, beide Becken, das Schwimmer- wie das Nichtschwimmerbecken, beizubehalten. Drei Sanierungsvarianten stehen derzeit im Raum (wir berichteten am Donnerstag): Eine Bestandssanierung, die rund 3,4 Millionen Euro kosten würde, eine Variante, bei der beide derzeit getrennten Becken in einem Kombibecken aufgehen würden (4,4 Millionen), und eine Generalsanierung unter Beibehaltung beider Becken samt Neuinstallierung einer Rutsche (4,7 Millionen). Die Verwaltung hat bereits eine Empfehlung für die umfassendste, aber auch teuerste Variante abgegeben. In der Ratssitzung schlossen sich alle Fraktionen bis auf die der Grünen Jacobs Einschätzung an. Grünensprecher Reiner Merz betonte dagegen, dass die Zeit für eine Entscheidung jetzt reif sei. Man habe sich lange genug mit der Planung befasst, die überdies durchaus schlüssig sei. Was die möglichen Zuschüsse angehe, so spreche man hier von Summen in der Höhe von 50.000 bis 100.000 Euro – angesichts der Gesamtkosten sei dies unerheblich. Jacob wies darauf hin, dass seit der jüngsten Sitzung auch Fragen aus den Fraktionen gestellt worden seien, die noch beantwortet werden müssten. |ajh

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