Donnersbergkreis Feuer verursacht 30 000 Euro Schaden

Geplatzte Fensterscheiben, geschmolzene Rolläden und abgebrannte Thujahecken auf einer Länge von rund 30 Metern – das ist das Ergebnis eines Feuers, das gestern Nachmittag rund um ein Wohnhaus in Münchweiler gewütet hat. Auf rund 30.000 Euro schätzt die Feuerwehr Winnweiler im Einvernehmen mit der Polizei den Schaden durch den Brand, den ein Nachbar Feuerwehrangaben zufolge durch Abflammarbeiten mit einem Gasbrenner ausgelöst hat. Da dies grundsätzlich verboten sei, bei der gegenwärtigen Witterung jedoch eine besondere Fahrlässigkeit darstelle, sei die Polizei tätig geworden. Wie die Winnweilerer Wehr mitteilt, brannten beim Eintreffen der Feuerwehr Münchweiler nach wenigen Minuten bereits auf zwei Seiten des Grundstückes die zweieinhalb Meter hohen Thujahecken auf einer Länge von etwa 30 Metern. Im angrenzenden Wohnhaus waren bereits im Erd-, Unter- und Dachgeschoss fast alle Fensterscheiben gesprungen oder geplatzt, ebenso schmolzen Rolläden im Nachbargebäude. Der Brand sei jedoch schnell unter Kontrolle gebracht und so ein weiteres Übergreifen auf das Wohngebäude verhindert worden. Eine anschließende Kontrolle des Wohnhauses mit Wärmebildgeräten ergab, dass in zwei Bereichen der Dachkonstruktion Glutnester vorhanden waren. Diese habe die Wehr von der Drehleiter und Steckleitern aus gelöscht. Im Einsatz waren die Feuerwehren Münchweiler, Gonbach und Winnweiler – mit insgesamt 25 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen sowie die First Responder Münchweiler, die Polizei und der Kreisfeuerwehrinspekteur. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, habe sich vermutlich durch den Funkenflug bei einem in der Umgebung liegenden Grundstück ein Grünschnitthaufen entzündet, der jedoch schnell gelöscht werden konnte. Sie weist nochmals eindringlich darauf hin, angesichts der anhaltenden Trockenheit besondere Vorsicht walten zu lassen.