Donnersbergkreis Füllert führt weiter Stützpunktwehr

Christian Füllert bleibt auch in den kommenden zehn Jahren Wehrführer der Stützpunktwehr Winnweiler. Bei der Wahl ist Füllert, dessen zehnjährige Amtszeit am 22. Januar endet, von den Mitgliedern der Wehr für eine weitere Periode an die Spitze gewählt worden.
Gegenkandidaten für das Amt des Wehrführers hatte es nicht gegeben. Die formale Ernennung Füllerts wird in Kürze vorgenommen. Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob und VG-Wehrleiter Robert Blanz dankten dem alten und neuen Wehrführer für die Bereitschaft, weitere zehn Jahre in dieser wichtigen Funktion Verantwortung übernehmen zu wollen. Die Funktion und das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr Winnweiler sei ihm neben seinem Beruf das Wichtigste, sagte Füllert, der im Hauptamt Brandoberinspektor bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und im Ehrenamt zusätzlich stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur ist. Die Verantwortlichen der Stützpunktwehr haben das abgelaufene Jahr bilanziert. 2014 sind die Winnweilerer Floriansjünger zu 128 Einsätzen alarmiert worden – 23 von ihnen waren klassische Brandeinsätze. Neben Wohnungs-, Zimmer-, Flächen- und Pkw-Bränden sind darin allerdings auch Brandsicherheitswachen enthalten. Bei 105 Einsätzen leisteten die Männer und Frauen der Winnweilerer Wehr technische Hilfe. Hier reicht die Palette von Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen bis hin zu kleineren Einsätzen wie zum Beispiel der Beseitigung von umgestürzten Bäumen. Mit dem 2013 von der Feuerwehr Kaiserslautern gebraucht gekauften Umweltlöschfahrzeug war man gegen entsprechende Kostenerstattung sieben Mal außerhalb der Verbandsgemeinde im Einsatz. Dabei sind jeweils mit Mineralöl verschmutzte Fahrbahnen gereinigt worden. Die beiden schwerwiegendsten, weil mit den größten Schäden einhergehenden Einsätze waren ein Wohnungsbrand in Alsenbrück-Langmeil im Juni und ein Lkw-Unfall auf der A 63 im September. (red)