Donnersbergkreis Engagiert „für mich, für uns, für alle“

Nach der Preisverleihung posieren die Geehrten für ein Gruppenfoto mit Sparkassenchef Bolinius (li.) und Landrat Werner (Dritter
Nach der Preisverleihung posieren die Geehrten für ein Gruppenfoto mit Sparkassenchef Bolinius (li.) und Landrat Werner (Dritter v. re.).

In einer kleinen Feierstunde wurden ehrenamtlich Engagierte aus dem Kreis von den Kooperationspartnern Donnersbergkreis und Sparkasse Donnersberg in der Donnersberghalle für ihr uneigennütziges Wirken zum Wohl der Allgemeinheit mit dem Bürgerpreis des Landkreises ausgezeichnet. Die lokale Initiative „Wir tun was – Bürgerpreis für den Donnersbergkreis“ stand diesmal unter dem Schwerpunktthema „Vorausschauend engagiert: real, digital, kommunal“.

In Anlehnung an den Deutschen Bürgerpreis mit der Initiative „Für mich, für uns, für alle“ gibt es auch im Donnersbergkreis seit 2013 die lokale Initiative zur Förderung des Bürgerengagements. Ziel ist, die Anerkennungskultur im Landkreis zu fördern, indem mit dem Bürgerpreis vorbildliche beziehungsweise innovative Formen bürgerschaftlichen Engagements auszeichnet werden. Ausgezeichnet wurde wieder in den Kategorien Alltagshelden, U21 und Lebenswerk. In der Kategorie „Alltagshelden“ wurden Privatpersonen, Gruppen, Vereine und Unternehmer gesucht, die sich freiwillig in ihrem Lebensumfeld engagieren. Für die „U21“ war die Voraussetzung, jung (zwischen 14 und 21 Jahre) und Ehrenamtler zu sein. In der Kategorie „Lebenswerk“ wurden Personen geehrt, die sich mit viel Leidenschaft und über Jahrzehnte (mindestens 25 Jahre) auf herausragende Weise ehrenamtlich einsetzen. Das Lied „Freedom is coming“, dargeboten vom Chor Dielkirchen unter der Leitung von Christa Franken, bezeichnete Landrat Winfried Werner als inhaltsstarke Eröffnung und passenden Einstieg für die Feierstunde. Stolz zeigte sich Werner, dass diese Veranstaltung für die „Ehrenämtler“ nun schon zum fünften Mal durchgeführt werden konnte – und dass im Landkreis über 50 Prozent der Menschen ehrenamtlich tätig seien. „Ein Pfund, mit dem wir wuchern können“, so der scheidende Kreischef. Er rief dazu auf, ehrenamtlich Tätige, egal in welcher Sparte, voll zu unterstützen. Werner dankte den Jurymitgliedern Ursula Baldauf, Jaqueline Rauschkolb, Angela Scholz, Manfred Schröder, Tristan Werner und Ronald Zelt sowie den Organisatoren der Veranstaltung Tatjana Herbrandt, Judith Schappert (Kreisverwaltung) und Prisca Keiper (Sparkasse). Zuvor gab der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Donnersberg, Günther Bolinius, die nötigen Informationen zum Bürgerpreis und beantwortete die vor fünf Jahren gestellte Frage, ob der Bürgerpreis überhaupt Resonanz findet: Bereits im ersten Jahr seien viele Bewerbungen eingegangen. Durch diese Veranstaltung sollen Menschen, die oft im Hintergrund wirken, in die Öffentlichkeit gerückt werden, obwohl sie das oft nicht wollen. Auch für das nächste Jahr sollen wieder neue Themen gefunden werden, so Bolinius. In seinem Schlusswort wies der Bürgermeister der VG Rockenhausen Michael Cullmann auf die Unbezahlbarkeit des Ehrenamtes hin, das den Zusammenhalt der Generationen in unterschiedlichen Wegen und Altersstufen fördere. „Die machen das freiwillig und mit Freude, was allen zugute kommt – und ohne diese Leute läuft nix“, so Cullmann. Musikalisch wurde die Feierstunde vom Chor Dielkirchen und der Bläsergruppe Rockenhausen umrahmt. Im Anschluss daran lud die Sparkasse zu einem Imbiss.

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