Donnersbergkreis Elektronische Tafeln in Unterricht

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Als die Schüler der Grundschulen Winnweiler, Münchweiler und Sippersfeld zu Beginn des Schuljahres in ihre Klassenzimmer gekommen sind, haben sie nicht schlecht gestaunt: In den Sälen waren während der Sommerferien als Ergänzung der altgedienten Tafeln Smartboards installiert worden. Knapp 85.000 Euro hat die Verbandsgemeinde Winnweiler investiert, um die Schulen in ihrer Trägerschaft mit insgesamt 25 der modernen Geräte ausstatten zu können.

Mittlerweile sind die Smartboards fester Bestandteil des Unterrichts. Dabei war deren Anschaffung im Verbandsgemeinderat nicht unumstritten: Der Entscheidung vorangegangen war eine längere Diskussion, ob ein solches Medium Sinn machen würde. Letztlich konnten die Schulleiterinnen Edith Knötzsch (Winnweiler), Monika Böhr (Sippersfeld) und Andrea Scheel (Münchweiler) die Ratsmitglieder davon überzeugen. Wesentliche Informationsarbeit hatte hierbei die Münchweilerer Lehrerin Cornelia Gauer geleistet: Sie hatte in einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses die Einsatzmöglichkeiten des Smartboards im Grundschulunterricht veranschaulicht. Im Frühjahr hat der VG-Rat dann auf Initiative von Bürgermeister Rudolf Jacob den Kauf der Geräte beschlossen. Daraufhin ist die Grundschule Winnweiler mit zehn, die Grundschule Sippersfeld mit sieben und die Grundschule Münchweiler inklusive den Außenstellen Imsbach und Langmeil mit acht Smartboards ausgerüstet worden. Bei diesen handelt es sich im Grunde um einen überdimensionalen Bildschirm, auf dem die Nutzer mit einer Tastatur, einem Stift oder auch nur mit dem Finger Eingaben machen können. Mit den Geräten kann man ins Internet gehen, sie verfügen außerdem über eine umfangreiche Software und Arbeitsmaterial für Grundschulen. „Wir haben im Vorfeld abgefragt, welche Lehrer mit einem Smartboard arbeiten wollen und haben für deren Klassen dann entsprechend die Geräte beschafft“, erläuterte Jacob, der sich nun vor Ort ein Bild vom Einsatz der neuen Hilfsmittel gemacht hat. Dass die Quote nun bei fast 100 Prozent liegt, habe in zwar zunächst überrascht, zeige aber auch, „wie sinnvoll der Einsatz solcher Geräte ist. Die gewiss nicht geringe Investitionssumme stellt aber eine Investition in die Bildung der Kinder in der VG Winnweiler dar und ist damit sicherlich gut angelegt“, so Jacob. Die Winnweiler Grundschulleiterin Edith Knötzsch ergänzte, dass die Ausstattung einer Schule mit modernen Medien wie dem Smartboard mit ausschlaggebend dafür sei, für welche Schule sich junge Lehrerinnen und Lehrer entschieden, wenn sie die Möglichkeit hätten, zwischen mehreren Schulen zu wählen. (red)

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