Saisonbilanz RHEINPFALZ Plus Artikel Eine richtig gute Runde für die Tischtennisdamen der TSG Zellertal

Sylke Bayer, Tanja Schultz und Silke Ermel (von links) bilden mit Anneli Heintz das TSG-Quartett, das in der Oberliga auf einen
Sylke Bayer, Tanja Schultz und Silke Ermel (von links) bilden mit Anneli Heintz das TSG-Quartett, das in der Oberliga auf einen starken vierten Platz kam. In der neuen Saison stößt noch Sabrina Scherrer hinzu.

Die Saison lief gut für das Quartett der TSG Zellertal, das bei Bedarf auf zwei Ersatzspielerinnen zurückgreifen kann. In der neuen Spielzeit gibt es eine Verstärkung.

Am Ende der Saison in der Oberliga Südwest stand ein starker vierter Platz für die Damen der TSG Zellertal zu Buche. Ein Mittelfeldplatz? Graue Maus der Liga? Nichts Besonderes? Von wegen, denn die Damen der TSG Zellertal bewegen sich in anderen Alterssphären als der Rest der Liga. Es gibt wohl auch Unterschiede zwischen den Damen, die größtenteils doch bereits das 50. Lebensjahr überschritten haben. Doch auch die „jungen Hüpfer“, die Ersatzspielerinnen Alisa Opper und Aline Müller, die sich immer dann tapfer in Oberligagefilde begeben, wenn eine Spielerin des Stammquartetts aus Krankheitsgründen mal nicht spielen kann, tragen ihren Teil zur Bilanz bei. „Es ist bei uns toll, dass ich, wenn jemand ausfällt, immer auf Aline und Alisa zurückgreifen kann. Auch sie sind und waren so wichtig für die Mannschaft“, bekräftig TSG-Mannschaftsführerin Silke Ermel. Alisa Opper kam zu zwei Saisoneinsätzen, Aline Müller, die im Einzel einmal siegreich war, kam dreimal zum Einsatz.

Starke Rückrunde für die TSG Zellertal

Schaut Ermel auf die Saison zurück, ist sie sehr zufrieden. „Also rückblickend war die Runde schon eine richtig gute. Vor allem, dass wir fast immer komplett spielen konnten. Das war der Hauptgrund für unseren echt starken vierten Platz“, sagt Ermel, die auch die Zuschauer in der eigenen Halle bei den Heimspielen als sehr wichtig empfindet. Nach einer soliden Hinrunde mit 11:7 Punkten war die zweite Saisonhälfte mit 13:5 Zählern sogar noch besser. Mit Blick auf die Rückrundentabelle ist Zellertal sogar Dritter. Am Ende fehlte im Gesamttableau nur ein Zähler auf den Dritten vom TTV Edenkoben. Einzig die beiden Spitzenteams vom souveränen Meister TSV Gau-Odernheim und dem RSV Klein-Winternheim waren nicht nur Zellertal, sondern auch dem Rest der Liga entwachsen.

Applaus für die TSG-Damen

Was Ermel insbesondere hervorhebt ist, dass in der gerade abgelaufenen Saison seit vielen Jahren mal wieder in einer vollständigen Liga mit zehn Teams gespielt wurde. Bis auf sieben Mannschaft hatte sich die Liga in jüngster Vergangenheit durch Rückzüge und Abmeldungen reduziert. „Schön war’s, dass die Soll-Stärke der Oberliga erreicht wurde und neue Mannschaften dabei waren. So der TTC Nentershausen mit jungen Spielerinnen, die trotz Niederlage gegen uns so fair und respektvoll waren – ihre Zuschauer haben sogar für uns applaudiert, wenn es zu tollen Ballwechseln kam“, freut sich Ermel.

Dass es in der kommenden Saison wieder zehn Teams in der Oberliga Südwest werden, davon ist auszugehen. Der Aufstiegsfavorit wird dann sogar ein Aufsteiger sein. Denn der TTC Höhfröschen wird, angeführt von der 29-fachen Nationalspielerin Tanja Krämer, kaum zu besiegen sein. Hinzu kommt aus der Regionalliga Südwest das Team aus Mühlheim, aus der Saarlandliga der TTSV Saarlouis-Fraulautern. Ob aus dem Rheinland noch eine Mannschaft hinzustößt, ist jedoch noch fraglich.

Sabrina Scherrer verstärkt die TSG Zellertal

Für die neue Saison hat sich die TSG Zellertal überdies auch noch verstärkt. Sabrina Scherrer, lange Jahre als sehr starke Oberligaspielerin bekannt, wurde von der TSG hinzugewonnen. Sie kommt vom FC Marnheim. „Sie hat mit Marnheim gegen unsere zweite Herrenmannschaft gespielt, und ich hatte sie letztes Jahr schon gefragt, ob sie kommen will. Da sie das Jugendtraining in Marnheim macht, ihr Sohn gerade Pfalz-Minimeister wurde, habe ich sie nochmal gefragt – und jetzt hat es bei ihr wieder gekribbelt, und sie spielt für uns“, erklärt Ermel. „Für die kommende Runde wird es auch mit Sabrina schwer“, meint die TSG-Kapitänin, die ansonsten keine weiteren Neuzugänge an Land ziehen konnte.

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