Donnersbergkreis „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“

Trägt kurzfristig wieder den ASV-Dress: Christian Geissler (links).
Trägt kurzfristig wieder den ASV-Dress: Christian Geissler (links).

«Winnweiler.» Nah dran war der ASV Winnweiler am vergangenen Sonntag an einem Punktgewinn beim VfR Kaiserslautern. Erstmals in dieser Saison im Einsatz: Christian Geissler. Am Ende stand aber erneut eine Niederlage zu Buche – die elfte in Folge im zwölften Rundenspiel. Morgen Nachmittag, 15.30 Uhr, gastiert der Tabellenneunte VfR Kirn beim Schlusslicht am Rauhen Weg.

„Ich bin nicht mehr aktiv dabei“, betont Christian Geissler, der aus beruflichen und privaten Gründen seinen „Rücktritt“ schon im Frühjahr bekanntgab. Zweimal hat er nun mit der Mannschaft trainiert, am Sonntag auf dem Erbsenberg beim VfR Kaiserslautern erstmals gespielt – neben Kapitän Christian Vollmer im zentralen Mittelfeld. „Ich denke wir haben ganz gut verteidigt. Der Gegner war zwar spielbestimmend und hatte mehr Tormöglichkeiten, aber ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen“, blickt der 28-Jährige, der 2008 sein Debüt bei den Aktiven gab und als zuverlässiger Stammspieler den Sprung von der Bezirks- in die Verbandsliga schaffte, zurück. Die beiden Gegentore – das 1:0 (23.) und 2:1 (76.) – fielen jeweils nach einem Eckball. Kurz vor der Halbzeit traf Vollmer nach Pass von Ali Jito zum zwischenzeitlichen 1:1. Geissler: „Das war gut rausgespielt, aber sonst hatten wir nach vorne bis auf ein, zwei Halbchancen nichts Zwingendes.“ Morgen gegen Kirn hofft der Berufsschullehrer auf ein Erfolgserlebnis, das dem ASV seit dem Auftaktsieg in Ixheim fehlt. „Ich habe dem Trainer gesagt, dass ich da noch einmal mitspiele.“ Dann muss Jürgen Giehl wieder ohne Geissler planen. Die Kirner kennt der ASV aus der ersten Landesliga-Zeit zwischen 2008 und 2015. 14 Mal standen sich beide Teams da gegenüber. Die Bilanz aus Sicht der Nordpfälzer: sechs Siege (vier zu Hause), drei Remis (zwei zu Hause) und fünf Niederlagen (eine zu Hause). „In den vergangenen drei Jahren haben wir aber nicht gegen sie gespielt“, fällt es Geissler schwer, den Gegner einzuschätzen.

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