Donnersbergkreis „Ein 1:0 würde mir schon reichen“
KIRCHHEIMBOLANDEN. In der Bezirksliga Westpfalz steht am 15. Spieltag der Abschluss der Hinrunde an. Tabellendritter TuS Steinbach kann mit einem Sieg beim Tabellenletzten SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg weiter ganz vorne mitspielen. Der TuS Göllheim will beim FV Olympia Ramstein, der Tabellenvorletzter ist, ein positives Ergebnis erzielen. Im Mittelfeld trifft die SG Kirchheimbolanden/Orbis auf SV Hinterweidenthal. Natürlich sollen auch hier die letzten drei Punkte der Hinrunde gesichert werden.
Die SG Kirchheimbolanden/Orbis richtet ihren Blick direkt nach vorne auf das Spiel am Sonntagnachmittag gegen den SV Hinterweidenthal. Trainer Stephan Ruby ist sich sicher, dass seine Jungs mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auftreten werden, sodass „hoffentlich mal wieder gepunktet werden kann.“ Den Gegner schätzt er als sehr kompakt ein, der gut gegen den Ball arbeitet und dann schnell nach vorne kontert. Beim Blick auf die Ausfälle gibt es nur wenig Gutes zu berichten: Kapitän Marvin Baumgärtner fällt weiterhin aus. Der zuletzt gesperrte Christopher Schmitt kehrt zurück, dafür fehlt jetzt Patrick Traub nach der Roten Karte aus dem letzten Spiel. Vielleicht kann aber Max Groben nach langer Verletzungspause wieder eingesetzt werden. „Wir wollen mit einem Sieg unsere alles in allem gute Vorrunde abschließen“, sagt Michael Rolef, Trainer vom TuS Göllheim. Wichtig ist ihm, dass sich seine Mannschaft im Sonntagsspiel gegen den FV Ramstein komplett konzentriert, sicher steht und sich viele Chancen erarbeitet. Ramstein ist zwar nur Vorletzter in der Tabelle, aber „die verlieren immer nur ziemlich knapp. Man kann nicht sagen, dass die ein sicherer Absteiger sind.“ Deswegen muss das Team das ganze Spiel über wachsam sein. Besonders Ramsteins Torjäger Roman Cherdron sollte im Auge behalten werden. Positiv bemerkt Rolef, dass seine verletzten Spieler nach und nach zur Mannschaft zurückkehren. Der Tabellendritte TuS Steinbach muss am Sonntag um 14.30 Uhr auswärts gegen den Tabellenletzten SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg spielen. Die SG hat bisher erst drei Punkte in der gesamten Saison erzielt und schon 63 Gegentore kassiert, ist also definitiv kein Angstgegner. Trotzdem warnt Trainer Timothy Hanauer davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen: „Auch das ist ein Spiel, das erst einmal gewonnen werden muss. Ein 1:0 würde mir schon reichen. Aber drei Punkte sind natürlich ein absolutes Muss, um oben mitzuhalten.“ Artur Altergott fällt weiter verletzt aus, aber der restliche Kader steht voll zur Verfügung. |loc