Donnersbergkreis „Eidechsen“ haben die Nase vorn

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KIRCHHEIMBOLANDEN. In der Fußball-C-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord rollt am Wochenende wieder der Ball. Es stehen Nachholspiele auf dem Programm. Wie die bisherige Saison für die 16 Mannschaften verlief, gibt es im folgenden Überblick.

Die TSG Kerzenheim geht als der Gejagte in die Restspielzeit. Die „Eidechsen“ führen die Tabelle aktuell mit 49 Punkten an, haben auf den ersten Verfolger SV Imsbach einen Zähler Vorsprung. Allerdings hat die Mannschaft von Coach Marc Heinrich erst 18 Spiele und damit eine Partie weniger als Imsbach absolviert. „Wir freuen uns, dass wir ganz oben stehen, wollen den Platz nun bis zum Schluss verteidigen“, sagt Heinrich. Heute, 15 Uhr, bestreitet die TSG das Nachholspiel beim Siebten TuS Dannenfels. Im Hinspiel führte Dannenfels, dann verschluckte aber ein TuS-Akteur seine Zunge. Die Partie wurde abgebrochen und musste neu angesetzt werden. „Wir werden sehen, was nun passiert“, sagt Heinrich. Die Akteure um Fatmir Sylejmani, Hasan Yildiz, Kevin Liedtke und Andraes Zahn, die zusammen 46 der insgesamt 89 Kerzenheimer Treffer erzielt haben, sind auf dem Papier jedenfalls Favorit. Der Ligazweite SV Imsbach (48 Punkte) hatte einen eher schleppenden Saisonstart, spielte aber einen ganz starken Herbst und ist nun erster Verfolger der TSG Kerzenheim. Die Mannschaft von Spielertrainer Pascal Weber erzielte bislang mit 97 Tore, die meisten Treffer der Liga. Thomas Stawinoga ist mit 21 Toren bester Schütze seiner Mannschaft. Nach dem dritten Tabellenplatz in der vergangenen Saison waren die Imsbacher mit dem Ziel Aufstieg in die Saison gegangen. Momentan sieht es gut aus. Ob es aber für den Titel reicht? Die SG Steinbach/Börrstadt II (44 Punkte) ist vielleicht die Überraschungsmannschaft der Runde. Mit einem Dreier im Nachholspiel heute, 15 Uhr, beim SV Gundersweiler II könnte das Team der beiden jungen Spielertrainer-Brüder Lukas und Moritz Scheidel bis auf einen Zähler an den Zweiten Imsbach herankommen. „Wir haben leider einige Punkte leichtfertig abgegeben“, betont Moritz Scheidel. Doch die SG kämpfte sich im November wieder heran und bewies mit einem fulminanten 6:1-Heimerfolg über Imsbach Anfang Dezember, dass sie sogar für den Aufstieg in Frage kommt. Die fairste Mannschaft der Liga hat mit Thilo Opper (26 Tore) außerdem noch den besten Goalgetter der Liga im Aufgebot. Auch die Vorbereitungsspiele waren stark. Unter anderem schlug der Tabellendritte den B-Ligisten TuS Ramsen mit 2:1. Der Vierte im Bunde, der noch für den Aufstieg in Frage kommt, ist die SG Kirchheimbolanden/Orbis II (43 Punkte). Trainer Jörg Bechtel ist aber skeptisch. „Leider haben wir in einigen Partien, in den wir der Favorit waren, gepatzt. Kerzenheim und Imsbach haben schon einen guten Vorsprung. Das wird schwer für uns.“ Bester Torschütze bisher bei der SG Kibo/Orbis II: Christopher Egelhof (23 Treffer). Die SG Eintracht Shqiponja Kaiserslautern II (5., 33 Punkte) und der TuS Bolanden II (6., 33) führen das obere Tabellenmittelfeld an. Erstere zeigten sich als Bereicherung für die Liga. „Wir haben viele Flüchtlinge in der Mannschaft, mussten uns erst einmal alle kennenlernen“, erzählt SG-Trainer Lorenc Sharka. Mit Habib Sokoli, der beim 5:3 im letzten Testspiel gegen den ASV Frankenstein alle Shqiponia-Treffer erzielte, hat die SG einen der technisch versiertesten Akteure der Liga im eigenen Kader. Mehr über den Kampf kommt der TuS Bolanden II, der voll im Soll liegt. Abdulkader Mohamad ist mit acht Treffern bester Torjäger des Sechsten. In der letzten Saison war der TuS Dannenfels (30) noch die Überraschungsmannschaft. In dieser Saison lief es nicht so rund. Momentan ist der TuS Tabellensiebter, könnte aber mit einem Sieg heute gegen Kerzenheim zu Bolanden und der SG Eintracht Shqiponia II nach Punkten aufschließen. Das Team um Dirk Littig (14 Tore) will noch einige Gegner ärgern. Gleiches gilt für die TSG Zellertal II (8., 29 Punkte). Der FC Eiche Sippersfeld II (9., 22) musste in der laufenden Saison öfters Spieler für die „Erste“ abstellen. Gegen die Teams der vorderen Tabellenhälfte lief es nicht so gut. Dennoch ist man bei der Eiche II mit der Platzierung nicht unzufrieden. Der SV Gundersweiler II (10., 17), die SG Münchweiler/Alsenbrück-Langmeil II (11., 16) sowie der SSV Dreisen (12., 16) hatten sich als Saisonziel das Erreichen eines Mittelfeldplatz gesetzt. Sie sind auf einem guten Weg. Dreisen, das in dieser Saison wieder mit einer eigenen Aktivenmannschaft an den Start ging, hat sich nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemen gefangen. Beim SV Dielkirchen stach in der bisherigen Spielzeit vor allem Philipp Müller heraus. Der Angreifer erzielte 20 Treffer. Allerdings hatte der SVD in der Defensive so seine Schwachstellen. Deshalb reichte es bislang auch nur zu Rang 13 und 14 Punkten. Bei der SG Stetten/Gauersheim II (14.,14) stand der Spaß an der allerersten Stelle. Hinten werden sich wohl die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg II (15., 8) und die SG Appeltal II (16., 7) ein Duell bis zum Saisonschluss um den vorletzten Tabellenplatz liefern. |rgb

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