Donnersbergkreis Dreifacher Jubel für Donnersberger Teams

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ZELLERTAL. Das Double ist perfekt. Nach der Landesliga-Meisterschaft haben die A-Junioren des FJFV Donnersberg am Sonntag den Kreispokal gewonnen. Mit 6:5 (1:1) besiegte der FJFV den Kreisliga-Meister JFV Nord-West-Pfalz nach Elfmeterschießen. Dreimal im Finale stand der ASV Winnweiler. Sowohl die B-Junioren – 2:0 gegen JFV Nord-West-Pfalz –, als auch die C-Junioren – 5:3 (1:1) nach Elfmeterschießen gegen Nord-West-Pfalz – holten den Titel. Die D-Junioren des ASV unterlagen dem SCF Kaiserslautern im Neunmeterschießen. Ein packendes E-Junioren-Endspiel verlor der SV Kirchheimbolanden mit 4:3 gegen die TSG Kaiserslautern.

A-Jugend: FJFV Donnersberg – JFV Nord-West-Pfalz 6:5 (1:1, 1:1) n. E.

Der FJFV Donnersberg wurde seiner Favoritenrolle gegen den klassentieferen JFV Nord-West-Pfalz nicht wirklich gerecht. Früh geriet der FJFV durch einen Treffer von Marc-Andre Bartels in Rückstand – Donnersbergs Innenverteidiger Nils Franzreb war ausgerutscht (4.). FJFV-Spieler Jannik Glawe egalisierte nach 20 Minuten. Sein satter Schuss aus rund 20 Metern saß. Die Nord-West-Pfälzer hatten großes Pech, trafen dreimal nur den Pfosten. Im Elfmeterschießen verwandelten alle FJFV-Schützen. Da Keeper David Hauenstein einen Versuch parierte, war das Team von Trainer Mark Silbersdorff, der bei den Schüssen seiner Jungs wie gewohnt nicht hinschaute, der glückliche Gewinner. „Wir sind spielerisch nicht in die Partie gekommen. Das habe ich aber befürchtet. Von der Einstellung her war das in Ordnung. Auch wenn wir etwas Glück hatten, war das 1:1 über 90 Minuten gerecht“, so Silbersdorff nach dem Double-Erfolg. Sein Gegenüber, JFV-Coach Uwe Peters, wertete das Remis als „äußerst schmeichelhaft für den Gegner, da wir die klar besseren Torchancen hatten“. B-Jugend: ASV Winnweiler – JFV Nord-West-Pfalz 2:0 (0:0) Nach ausgeglichener und torloser erster Halbzeit mit dem ein oder anderen gefährlichen Distanzschuss – ASV-Schlussmann Kevin Collofong war stets auf der Hut – ließ der JFV Nord-West-Pfalz zunehmend nach. Winnweiler nutzte seine Feldüberlegenheit. Der überragende Sascha Steffes brachte den ASV mit einem Doppelpack (42., 46.) auf die Siegerstraße. Erst staubte der schnelle Linksaußen einen kernigen Distanzschuss Mark David Kilians ab, dann traf er mit einem Traumschuss aus halblinker Position genau unter die Latte. „Wir sind schwer in die Partie gekommen. In der zweiten Halbzeit ging es dann bergauf, und ich konnte meine Schnelligkeit einbringen. Das war das geilste Tor, das ich je gemacht habe“, so der 16-jährige Matchwinner, der freudestrahlend ein Shirt mit dem Aufdruck „Verbandsliga-Aufstieg und Pokalsieger“ trug. Sein Trainer, Erich Wuttke, war froh, dass nach einer mäßigen ersten Halbzeit, „in der wir zu tief hinten drin gestanden sind“, das Konzept mit schnellen Angriffen in Durchgang zwei aufgegangen ist. C-Jugend: ASV Winnweiler – JFV Nord-West-Pfalz 5:3 (1:1, 0:1) n. E. Auch die C-Junioren des ASV Winnweiler holten den Pokal. Gegen Landesliga-Meister JFV Nord-West-Pfalz – nach zwei Siegen in den direkten Runden-Duellen Favorit – zeigte die Mannschaft von Martin Becker großen Kampfgeist und kam nach dem frühen Gegentreffer durch JFV-Stürmer Niko Fries (13.) in der zweiten Halbzeit zum Ausgleich. Jan Schork verwertete einen Kopfball Justin Kihms – die präzise Flanke schlug Felix Herrgen – im Nachschuss zum 1:1. Im Elfmeterschießen avancierte Winnweilers Keeper Marc Mieger mit zwei gehaltenen Versuchen zum Pokalhelden. „Das war ein tolles Spiel. Wir hatten eine gute Laufbereitschaft, und einer war für den anderen da. Ich war mir sicher, dass ich Elfmeter halten werde“, sagte der selbstbewusste 14-jährige Torhüter. Trainer Becker war stolz auf seine Jungs: „Sie haben bis zum Schluss aufopferungsvoll gekämpft und wurden mit dem Remis belohnt. Wir konnten drei fehlende Stammspieler toll ersetzen. Elferschießen ist natürlich auch immer Glückssache.“ JFV-Übungsleiter Kevin Ottinger haderte mit der Chancenverwertung seiner Elf in Hälfte eins. Ihm stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. D-Jugend: SFC Kaiserslautern – ASV Winnweiler 6:5 (1:1, 0:0) n. N. Kein Glück hatte der dritte Winnweilerer Teilnehmer des Endspieltages, das D9-Junioren-Team. Die Mannschaft verlor ihr Endspiel mit 5:6 (1:1, 0:0) nach Neunmeterschießen gegen den eine Klasse höher angesiedelten Verbandsligisten Sport- und Fußballclub Kaiserslautern. Mitte der zweiten Halbzeit ging der SFC durch Pedro Dombaxi verdient in Führung. Doch der ASV kämpfte sich zurück und glich durch einen Kopfballtreffer des guten Marvin Metzger nach Lauro Mayers scharfer Freistoßflanke aus. Der gerade erst eingewechselte SFC-Ersatztorwart Vincent Berres war geschlagen. Pünktlich zum Entscheidungsschießen wechselte das Lauterer Trainerduo Simon Heinrich/Thomas Riedl wieder die Nummer eins, Lukas Bischoff, ein. Er parierte den fünften Winnweilerer Neunmeter, während alle seine Kollegen ihre Schüsse souverän versenkten – der Pokalgewinn für den SFC. „Das war ein gutes Endspiel, in dem kein Klassenunterschied zu erkennen war. Wir haben immer versucht, nach vorne zu spielen und uns den Ausgleich verdient. Die Neunmeter des Gegners waren von hoher Qualität“, resümierte ASV-Coach Franz Mayer. Seine SFC-Kollegen sprachen dagegen nach der Partie von einem verdienten Sieg, „weil wir über 60 Minuten die bessere Mannschaft mit den besseren Torchancen waren“. E-Jugend: TSG KaiserslauternSV Kirchheimbolanden 4:3 (1:3) Für einen spektakulären Abschluss des langen Endspieltages sorgten die E-Junioren des SV Kirchheimbolanden und der TSG Kaiserslautern. Der SVK ging durch einen Doppelpack von Kevin Staus und den Treffer von Okan Turan mit einer 3:1-Führung in die Halbzeit. Der Titel schien zum Greifen nah. Doch die TSG schlug zurück, bog die Partie mit dem Siegtreffer in letzter Minute noch um. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Das war am Ende sehr unglücklich gelaufen. Ich denke, wir haben die TSG aber durch unser Auftreten überrascht, da wir in der Runde klar verloren haben“, sagte SVK-Trainer Erkan Temel. Seine Jungs, bei denen die eine oder andere Träne floss, lieferten ein packendes Pokalspiel ab. Für einem reibungslosen Ablauf auf sattem Grün sorgten die Veranstalter von der TSG Zellertal. |fsm

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