Donnersbergkreis Donnersberger Echo :

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Bislang gibt es ein solches Modell im Donnersbergkreis noch nicht. Bald soll das aber anders werden. Zumindest in der Verbandsgemeinde Winnweiler. Die Rede ist von einem Wehrleiter, der seinen Dienst nicht ehren-, sondern hauptamtlich verrichtet. In Bad Kreuznach beispielsweise wurden solche Diskussionen schon vor Jahren geführt. Mittlerweile leitet dort eine Frau hauptamtlich die freiwillige Feuerwehr. Natürlich ist Bad Kreuznach ein ganzes Stück größer – aber auch in Winnweiler sind die Probleme ähnlich. Nachwuchs bei den Wehren zu bekommen, ist schwierig, langfristig wollen sich immer weniger Menschen in den Dienst der guten Sache stellen. Und es ist ja beileibe nicht so, dass Feuerwehr nur Ausrücken zum Einsatz bedeutet. Da ist viel Vor- und Nachbereitung gefragt, da müssen Pläne erstellt, die Geräte in Schuss gehalten oder „Papierkram“ erledigt werden – und, und, und. Bürgermeister Rudolf Jacob weiß selbst als Feuerwehrler, dass einem hauptamtlichen Wehrleiter sicher nicht langweilig wird. Diskussionen darüber, ob Feuerwehrdienst dauerhaft im Ehrenamt noch leistbar ist, gibt es schon lange. Dagegen stehen immense Kosten, würde man hauptamtliche Wehren installieren. Ein Wehrleiter in Vollzeit zumindest kann die Ehrenamtler entlasten. Das Winnweilerer Modell ist spannend – funktioniert es, kann es Schule machen im Kreis. Egal ob bei der Werkleitung oder beim Personal im Schwimmbad: In dieser Woche gab es in Kirchheimbolanden viele strahlende Gesichter. Wunschtermine für eine Wiedereröffnung des Kibobades nach dem Brand des Daches im Juni gab es einige. Mancher hatte gehofft, dass vor Weihnachten die Türen der Schwimmhalle wieder aufgehen. Vergebens. Mitte Februar hieß es zuletzt – verbunden mit einem Zittern, dass es bei den Proben keine bösen Überraschungen gibt. Die sind zum Glück ausgeblieben. Ab 15. Februar darf wieder geplanscht werden.

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