Donnersbergkreis Die Kugeln rollen wieder
Rockenhausen/Winnweiler. Die Kugeln rollen wieder: Am vergangenen Wochenende sind die ersten Boule-Mannschaften der Bezirksliga und -klasse in die Saison gestartet. Heute legen die höherklassigen Mannschaften in Rheinland-Pfalz- und Regionalliga los. Dabei: Teams aus Rockenhausen und Winnweiler.
Drei Teams schicken die Boule-Freunde „Le Cochonnet“ Rockenhausen in dieser Saison ins Rennen: Rockenhausen I startet morgen in die Rheinland-Pfalz-Liga-Saison, Rockenhausen II – vergangene Saison aus der Rheinland-Pfalz-Liga abgestiegen – will sich in der Regionalliga Süd beweisen. „Das Ziel ist der Wiederaufstieg“, sagt Vereinsvorsitzende Esther Dingler-Geib. Auch die erste Mannschaft wolle vorne mitspielen. Aber: „Der Aufstieg in die Bundesliga ist unheimlich schwer“, weiß Dingler-Geib. Seinen ersten Spieltag bereits hinter sich gebracht hat Rockenhausen III: In der Bezirksliga Mitte erwischte die Mannschaft mit Regionalliga-Absteiger Niederkirchen aber gleich einen harten Brocken und unterlag 0:5. Besser lief es gegen den SV Kübelberg II: Hier siegten die Boule-Freunde mit 3:2. Ziel, so Dingler-Geib, sei hier der Klassenerhalt. Auch in Winnweiler bereiten sich die Boule-Teams des ASV auf die Saison vor. In der Bezirksklasse Mitte will die zweite Mannschaft laut Abteilungsleiter und Spielführer Mehmet Kilic vor allem „eine schöne saubere Runde spielen“. Schließlich müssten sich hier einige Neuzugänge erst einmal einfinden. Zwei Spiele hat das Team vergangenes Wochenende absolviert. Die Bilanz: ein 3:2-Sieg gegen die Boule Freunde Waldfischbach II sowie eine 1:4-Niederlage gegen den Hochsteiner BC. Für die Regionalliga-Mannschaft Winnweiler I startet die Saison dagegen erst heute. Dann trifft das Team auf den VfSK Oppau I – und auf Rockenhausen II. „Das wird ein schönes Spiel“, ist sich Kilic sicher. Die Vereine seien befreundet, „gegen Rockenhausen ist der Ehrgeiz ein anderer“. Obwohl Winnweiler I die vergangenen Regionalliga-Saison auf Rang zwei abschloss, gibt sich Kilic zurückhaltend: „Ziel ist der Klassenerhalt. Und dann schauen wir, was nach oben geht.“ (kth)