Donnersbergkreis Daten & Fakten: ÖPNV im Donnersbergkreis

Auf der Informationsveranstaltung hat Georg Kranzdorf, der in der Kreisverwaltung für Fahrpläne und Linien zuständig ist, Zahlen und Fakten zum ÖPNV genannt. Seit 1984 fahren 15 Buslinien, zum Teil flächendeckend im Kreis, aber auch nach Kaiserslautern, Alzey und Grünstadt und mit einem Schnellbus zur BASF. Die Regiolinie 920 verbindet Kirchheimbolanden und Eisenberg im Stundentakt, durch sechs Bahnhöfe im Kreis sei man auch an das Schienennetz angebunden. Ergänzt wird das Angebot durch Ausflugsverkehr an Sonn- und Feiertagen, den Donnersbergbus, die Zellertalbahn und Ausflugszüge zum Eiswoog. Das Tarifangebot sei vom Einzelticket über das Seniorenticket ab 60 bis zum Job-Ticket als Jahreskarte sehr vielfältig, durch die Einbindung in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) kann man im Westen bis Kusel und im Osten bis Würzburg fahren. Als Besonderheit im Kreis gelten Ruf-, Freizeit-, und Behindertentaxi. So wurden beispielsweise mit dem Ruftaxi im vorigen Jahr bei 15.398 Fahrten 22.588 Fahrgäste über 339.000 Kilometer befördert; 3510 Fahrgäste nahmen das Freizeittaxi in Anspruch, das über 101.000 Kilometer zurücklegte. Das von 215 Personen angeforderte Behindertentaxi des DRK darf nur im Kreis fahren und lediglich Besorgungsfahrten durchführen; Arztbesuche sind nicht gestattet. Auskünfte zu Verbindungen und Fahrplänen können im Zimmer 024 der Kreisverwaltung und telefonisch unter 06352 710-192 eingeholt werden. (dwk)