Winnweiler RHEINPFALZ Plus Artikel Brückensanierung in Winnweiler läuft an

Blick von der Brücke auf die Kreuzung, wo der Kreisel entstehen wird.
Blick von der Brücke auf die Kreuzung, wo der Kreisel entstehen wird.

In Winnweiler beginnt die Sanierung der Bahnhofsbrücke. Gesperrt ist bereits. Die Ortsgemeinde nutzt die Sperrung, um die Kreuzung am Fuß in einen Kreisel umzubauen.

Geplant war das Bauprojekt in Winnweiler Mitte schon lange, jetzt ist es angelaufen. Die Brücke, über die die K4 in weitem Bogen bis in die Ortslage hinein geführt wird, ist seit vergangener Woche für Kraftfahrzeuge gesperrt. Der Autoverkehr wird in dieser Zeit über den Ortsteil Hochstein umgeleitet, eine entsprechende Beschilderung ist vorhanden. Von Fußgängern kann die Brücke jedoch während der gesamten Bauarbeiten weiter genutzt werden. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) als Bauherr mitteilt, haben die eigentlichen Arbeiten aktuell noch nicht begonnen. Derzeit werden lediglich bauvorbereitende Arbeiten gemacht. Die Vollsperrung soll laut LBM bis Ende September bestehen.

Grund für die Sperrung sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an der 1986 gebauten Brücke. Laut LBM werden die Fahrbahn, das Geländer, die stählernen Fahrbahnübergänge sowie die Straßenbeleuchtung erneuert. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung betragen insgesamt 1,8 Millionen Euro, von denen der Bund den Löwenanteil, nämlich 1,74 Millionen Euro, übernimmt. 48.000 Euro kommen als Zuschuss vom Kreis, die restlichen 12.000 Euro zahlt die Gemeinde Winnweiler.

Keine Zufahrt mehr möglich.
Keine Zufahrt mehr möglich.

Die Vollsperrung und das Baufeld liegen zwischen der Einmündung Schloßstraße/Bahnhofstraße und der Zufahrt B48/An den Hopfengärten. Die Zufahrt zum Bahnhof bleibt über die Bahnhofstraße geöffnet. Ebenso ist von Imsbach kommend die Zufahrt zur B48 möglich. Laut LBM-Chef Bernhard Knoop ist die Vollsperrung aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit unvermeidbar.

Ortsgemeinde nutzt Sperrung zum Kreiselbau

Die Ortsgemeinde Winnweiler nutzt die Vollsperrung, um ab dem Sommer unter Federführung der Verbandsgemeinde die Kreuzung zu einem Kreisverkehr umzubauen. „Wir haben das extra so eingetaktet, damit es möglichst wenig Einschränkungen gibt“, erklärt Bürgermeister Rudolf Jacob. Die Verbandsgemeinde wiederum lässt im Anschluss an den Kreiselbau die Schlossstraße Richtung Alsenzstraße auf einer Länge von rund 150 Metern komplett erneuern. Laut Jacob betrifft dies die Fahrbahn, den Bürgersteig, die Wasserleitung samt Hausanschlüssen sowie die Straßenbeleuchtung. Die Alsenzstraße und die Schulstraße werden dann über den Schlossplatz erreichbar sein. Zudem werden die Verbandsgemeindewerke das auf dem Gelände des Hotels Bischoff unterirdisch vorhandene Pumpwerk sanieren. Während dieser Arbeiten wird die Bahnhofstraße für wenige Tage nicht befahrbar sein.

Wie Jacob weiter mitteilt, ist die Ausschreibungsphase für die Kreiselarbeiten am Montag abgelaufen; das günstigste Angebot habe die französische Firma Eiffage abgegeben, dieselbe Firma, die auch die Brückensanierung übernommen hat. Das Angebot müsse jetzt noch geprüft werden, grundsätzlich sei es aber gut, wenn die Arbeiten in einer Hand blieben. Er rechnet damit, dass alle Arbeiten bis Ende September beendet sein werden.

Auch die Schlossstraße soll saniert werden.
Auch die Schlossstraße soll saniert werden.
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