Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksligisten SV Kirchheimbolanden und SG Rockenhausen bleibt nur die Zuschauerrolle

Die einen dürfen, die anderen nicht: Bezirksligist ASV Winnweiler (im roten Trikot Jonas Siller) spielt gegen den SV Nanz-Dietsc
Die einen dürfen, die anderen nicht: Bezirksligist ASV Winnweiler (im roten Trikot Jonas Siller) spielt gegen den SV Nanz-Dietschweiler. Liga-Rivale SV Kirchheimbolanden (hier Thomas Rothecker) muss mit einem Freundschaftsspiel vorlieb nehmen. Die Partie gegen Trippstadt fällt aus.

In der Bezirksliga Westpfalz Nord mussten zwei Spiele kurzfristig abgesetzt werden. Der Grund ist das Coronavirus. Der SV Kirchheimbolanden wäre am Freitagabend, 19 Uhr, zu Hause auf die TSG Trippstadt getroffen. Ganz schlimm hat es offenbar einen anderen Klub erwischt.

Auch das Heimspiel der SG Rockenhausen/Dörnbach, das am Samstag gewesen wäre, kann nicht stattfinden. Das Team hätte gegen den bislang ungeschlagenen Ligazweiten FC Phönix Otterbach gespielt. Doch die SG hat laut Thorsten Trost, dem Ersten Vorsitzenden, zahlreiche Coronafälle im Team. „Wir haben auch für die nächste Woche schon alles abgesagt“, sagte Trost auf Nachfrage der RHEINPFALZ.

Bis zum 17. September ruht bei der arg gebeutelten Spielgemeinschaft, die bereits am Wochenende von einer Spielabsetzung, damals gab es beim Gegner Coronafälle, betroffen gewesen ist, nun offenbar erst einmal der Trainingsbetrieb. Voraussichtlich kann die Mannschaft dann erst wieder zum Derby beim SV Kirchheimbolanden antreten.

Der ASV Winnweiler kann dagegen am Sonntag, 15.30 Uhr, zu Hause gegen den SV Nanz-Dietschweiler Stand Donnerstagnachmittag spielen. Beim Team von Trainer Waldemar Schneider lief es zuletzt nicht. Beim FC Phönix Otterbach setzte es am vergangenen Wochenende eine 1:6-Schlappe. „Bei uns ist derzeit echt einfach der Wurm drin. Die Vorbereitung war eigentlich in Ordnung, aber bei den drei Niederlage haben wir unser Potenzial nicht auf den Platz bekommen“, klagt der ASV-Spielertrainer.

ASV-Coach sieht die Gäste klar in der Favoritenrolle

Dennoch ist der Coach vor der Partie am Sonntag zu Hause gegen den SV Nanz-Dietschweiler zuversichtlich. „Ich denke, wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen, dann haben wir immer eine Chance“, sagt Schneider. Nanz-Dietschweiler geht aber als klarer Favorit in die Begegnung. Das Team aus dem Kreis Kusel liegt mit fünf Punkten aus den ersten Spielen derzeit auf dem dritten Tabellenrang.

Spielertrainer Schneider plagen zudem große Personalprobleme. Srdjan Savic fällt mit Muskelfaserriss aus. Der Spielertrainer selbst plagt sich die ganzen Wochen schon mit einer Wadenverletzung herum. Ob Schneider auflaufen kann, ist noch nicht klar.

Fragezeichen stehen derzeit beim ASV auch hinter Kapitän Burak Sevinc. Er ist angeschlagen. „Das ist leider nun alles andere als optimal“, sagt Schneider. Gerne erinnert sich der Trainer an den 3:2-Heimerfolg über den FV Weilerbach zurück. Es war der bislang einzige Sieg der Saison für Winnweiler. „Da hat es kämpferisch bei uns voll gestimmt. Diese Leistung müssen wir eben einfach konstant abliefern, dann, denke ich, sieht es gut aus in dieser Runde“, betont der ASV-Coach. Ziel von Winnweiler ist die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Timo Riemer setzt noch rasch ein Testspiel an

Der SV Kirchheimbolanden bekam die Nachricht, dass die geplante Heimpartie am Freitagabend gegen die TSG Trippstadt wegen Coronafällen beim vorgesehenen Kontrahenten ausfalle, schon Mitte der Woche. Spielertrainer Timo Riemer konnte so noch einen Testspielgegner für Freitagabend organisieren. Der SVK absolviert nun um 19.15 Uhr statt der Ligabegegnung auf dem Platz am Schillerhain ein Freundschaftsspiel gegen den Südwest-Verbandsligisten TSV Gau-Odernheim.

Die Stimmung beim SVK ist trotz der 0:3-Niederlage am vergangenen Sonntag beim Tabellenführer TuS Bedesbach-Patersbach sehr gut. „Solche Spiele gibt es halt mal, wir haben keinen guten Tag erwischt“, sagt Riemer, der momentan bis auf Teamkapitän Arne Kuhn, der nach einer Platzwunde nicht spielen darf, alle Akteure wieder an Bord hat. „Der letzte Urlauber kommt am Freitag zurück. Nun sind wir komplett“, betont Riemer.

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